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Freitag, 17. August 2007

Norddeutsche Affinerie: Zukauf weiterer Cumerio-Aktien

Die Norddeutsche Affinerie kommt der geplanten Übernahme von Cumerio näher. Europas größter Kupferkonzern kaufte über die Börse weitere Anteile hinzu und hält nach eigenen Angaben nun mehr als 20 Prozent an seinem belgischen Konkurrenten. "Die NA vollzieht damit einen weiteren wichtigen Schritt zur Übernahme der Cumerio", teilte NA-Chef Werner Marnette in Hamburg mit. Er hatte den Machtkampf mit der Industrieholding A-Tec des österreichischen Investors Mirko Kovats um eine Neuordnung der europäischen Kupferindustrie zuletzt für beendet erklärt.

Marnette verhandelt seit kurzem mit Kovats über den Kauf von dessen Cumerio-Paket. "Die beiden Herren sind in Gesprächen", hieß es dazu bei der NA. Zum Stand der Gespräche wollte sich der Konzern nicht äußern. Marnette hatte sich im Reuters-Interview kürzlich überzeugt gezeigt, eine Lösung in dem Konflikt herbeizuführen.

Kovats hat seine Beteiligung an Cumerio schrittweise auf eine Sperrminorität von 25 Prozent aufgestockt und so die Pläne der NA durchkreuzt, mindestens 80 Prozent an Cumerio zu übernehmen. Der Österreicher hatte ein europäisches Kupfer-Konglomerat formen wollen, in dem neben Cumerio auch die NA hätten aufgehen können. In den Bund wollte die A-Tec ihre Montanwerke Brixlegg einbringen. Kovats ist mit 15 Prozent auch größter Einzelaktionär der Norddeutschen Affinerie.

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