StichwortBrot und Spiele
Es waren "Brot und Spiele", mit denen die römischen Kaiser ihr Volk bei Laune hielten. Zum Zeitvertreib und um das Wohlwollen der Bevölkerung nicht zu verlieren, organisierten die Herrscher Wagenrennen im Circus Maximus sowie Gladiatorenkämpfe und Tierhatzen in Amphitheatern.
Es waren "Brot und Spiele", mit denen die römischen Kaiser ihr Volk bei Laune hielten. Zum Zeitvertreib und um das Wohlwollen der Bevölkerung nicht zu verlieren, organisierten die Herrscher Wagenrennen im Circus Maximus sowie Gladiatorenkämpfe und Tierhatzen in Amphitheatern. Nebenbei wurden die Zuschauer auch kostenlos verpflegt. In Rom war das Kolosseum fast 500 Jahre Schauplatz von Kämpfen und Spielen.
"Brot und Spiele" ist die deutsche Übersetzung des lateinischen Begriffes "panem et circensis". Die römischen Kaiser nutzten die Veranstaltungen auch gerne für politische Zwecke, etwa um Nachfolger zu präsentieren oder um sich selbst feiern zu lassen.
Die Massen- Unterhaltungen galten als Stimmungsbarometer für den Kaiser - und konnten auch umschlagen in wilde Unmutsbekundungen des Volkes.