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Stichwort: GFP

Das grün fluoreszierende Protein (GFP) bringt in der Natur die Pazifik-Qualle Aequorea victoria zum Leuchten. Wozu das Tier leuchtet, ist unklar: Ob diese und andere Leuchtquallen mit ihrem Blinken Beute anlocken oder im Gegensatz Feinde abschrecken wollen, konnten Forscher noch nicht klären.

GFP ist ein kleines, zylinderförmiges Eiweißmolekül aus 238 Bausteinen - sogenannten Aminosäuren - mit einer Licht emittierenden Gruppe in der Mitte. Das Protein fluoresziert bei Bestrahlung mit blauem oder ultraviolettem Licht grün. Die Erbsubstanz für das Leuchtprotein kann gezielt mit der eines beliebigen anderen Proteins verknüpft und in Organismen eingeschleust werden. Mit einem Lichtmikroskop kann dann die Aktivität des Zielproteins in lebenden Zellen live beobachtet werden.

Die Verwendung fluoreszierender Proteine ist eine beliebte Standardmethode der Biotechnologie geworden. Mittlerweile gibt es auch gelbe, rote und blaue Varianten fluoreszierender Proteine für die Forschung. Auch komplett leuchtende Organismen wurden geschaffen: Mäuse, Kaninchen und Fische zum Beispiel.

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