Suche
hier klicken, um den Ort für die Startseite festzulegen
Berlin
17
DO 10° / 19°
FR 11° / 15°
A-Z

Stichwort: Wachkoma

Jerzy Hawrylewicz, ehemaliger Zweitligaspieler des VfL Oldenburg, ist nach fast 17 Jahren im Wachkoma im Februar 2009 in Oldenburg gestorben.

Jerzy Hawrylewicz, ehemaliger Zweitligaspieler des VfL Oldenburg, ist nach fast 17 Jahren im Wachkoma im Februar 2009 in Oldenburg gestorben.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Patienten im Wachkoma haben zwar die Augen geöffnet, ihr Blick geht jedoch ins Leere. Sie haben nach Auskunft von Ärzten kein Bewusstsein und können weder emotionalen Kontakt aufnehmen noch Aufforderungen befolgen. Während die lebenswichtigen Zentren des Gehirns noch funktionieren, ist die Großhirnrinde ausgefallen. Das Großhirn ist Sitz des Bewusstseins, Verstandes und Gedächtnisses.

Das Wachkoma (apallisches Syndrom) tritt meist als Folge eines schweren Sauerstoffmangels im Hirn auf. Zu den Ursachen zählen Hirnverletzungen oder -entzündungen, Vergiftungen, Herz- oder Atemstillstand und Schlaganfall. Behandeln lässt sich nur die Grunderkrankung, die zum Wachkoma geführt hat. Darüber hinaus werden Wachkomapatienten künstlich ernährt und bekommen Krankengymnastik sowie einen Blasenkatheter.

Eine Rückkehr des Bewusstseins gilt nach mehr als drei Monaten als eher unwahrscheinlich. Die meisten Patienten sterben nach zwei bis fünf Jahren nach Komplikationen wie Lungen- oder Harnwegsinfektionen.

dpa

Artikel versenden

Stichwort: Wachkoma

Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.