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Klingelnde KassenEinzelhandel setzt mehr um

01.08.2003, 11:15 Uhr

Im Juni hat der deutsche Einzelhandel vollere Kassen registriert als im Vormonat. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzte die Branche im Vergleich zum Mai saisonbereinigt real 1,9 Prozent und in jeweiligen Preisen (nominal) 2,0 Prozent mehr um. Grund waren unter anderem die längeren Ladenöffnungszeiten.

Im Juni hat der deutsche Einzelhandel vollere Kassen registriert als im Vormonat. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzte die Branche im Vergleich zum Mai saisonbereinigt real 1,9 Prozent und in jeweiligen Preisen (nominal) 2,0 Prozent mehr um.

Im Vergleich zum Vorjahr fielen die Umsätze der Branche dagegen unter Herausrechnung der Inflation real um 0,5 Prozent und nominal um 0,4 Prozent. Der Juni 2003 hatte dabei aber zwei Verkaufstage weniger als der Juni 2002.

Volkswirte führten die im Vergleich zum Mai guten Umsätze auf die längeren Ladenöffnungszeiten zurück. Zusätzlich hätten sich die Steuer-Debatte und das gute Wetter positiv ausgewirkt. Die Sorge über den Arbeitsmarkt habe dagegen sicherlich weiterhin belastend gewirkt.

Zuletzt hatte die jüngste Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erneut signalisiert, dass sich die Stimmung der Verbraucher leicht gebessert hat.