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Mieses WeihnachtsgeschäftHoffen auf Unentschlossene

21.12.2003, 13:01 Uhr

Der Einzelhandel rechnet in diesem Jahr mit deutlich rückläufigen Einnahmen im Weihnachtsgeschäft und hofft daher auf die bisher noch unentschlossenen Kunden.

Der Einzelhandel rechnet in diesem Jahr mit deutlich rückläufigen Einnahmen im Weihnachtsgeschäft. "Wir hoffen, dass die bisher noch unentschlossenen Kunden kurz vor Weihnachten ihre Geschenke kaufen werden", sagte der Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr in Berlin.

Seit einigen Jahren sei ein Trend zu beobachten, dass die Verbraucher ihre Weihnachtseinkäufe immer später erledigten. In der Weihnachtswoche und besonders an Heilig Abend würden viele Kunden nach Last-Minute-Geschenken suchen und kurzentschlossen kaufen.

Am 24. Dezember würden vor allem frische Lebensmittel für das Festessen auf dem Einkaufszettel stehen. Den Festtagsbraten und letzte Geschenke könnten die Verbraucher an Heilig Abend bis zum frühen Nachmittag besorgen. Dann dürften die Geschäfte laut Ladenschlussgesetz bis 14 Uhr öffnen.

In diesem Jahr würde knapp ein Viertel der Geschenke als Gutscheine und Geld unter den Christbäumen liegen. "Zahlreiche Verbraucher werden in den Tagen zwischen den Jahren Geschenkgutscheine einlösen und ihre Geldgeschenke ausgeben. Für den Einzelhandel sind diese Tage ein wichtiger und umsatzträchtiger Teil des Weihnachtsgeschäfts", so der HDE-Sprecher.

Auch an Silvester könnten die Kunden in den meisten Geschäften bis Mittag oder bis zum frühen Nachmittag einkaufen. Hier sollten die Verbraucher die Informationen der Geschäfte über deren Öffnungszeiten beachten.