Schildkröten sind behäbig, friedfertig und den meisten Menschen sympathisch. Sie geben keine Laute von sich und viele von ihnen halten sogar Winterschlaf.Bild 1 von 44 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebDie gepanzerten Tiere sind älter als die Dinosaurier.Bild 2 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaSie konnten Eiszeit und Klimakatastrophen seit mehr als 200 Millionen Jahren erfolgreich trotzen. (Fossil einer Ur-Schildkröte, Illustration: Institute of Vertebrate Palaeontology and Palaeanthropology, Peking)Bild 3 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaDer harte Panzer der Tiere ist charakteristisch und bietet einen perfekten Schutz vor Feinden, Sonne und anderen Witterungseinflüssen.Bild 4 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaEs war wohl der Panzer, der den Tieren das Überleben über die Erdzeitalter hinweg ermöglicht hat.Bild 5 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaDer Schildkrötenpanzer besteht aus zwei Teilen und 59 bis 61 Knochen. Er gehört zum Skelett der Tiere und wächst die gesamte Lebenszeit mit.Bild 6 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaRücken- und Bauchschild sind an den Seiten mit so genannten Knochenbrücken verbunden.Bild 7 von 44 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebDie Tiere sind in der Lage, alle Gliedmaßen sowie Kopf und Schwanz in den Panzer einzuziehen, In diesem Zustand sind sie so gut wie unverletzbar.Bild 8 von 44 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebBei dieser Schutztechnik werden die Halswender von den Halsbergern unterschieden.Bild 9 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebDie Halswender krümmen ihren Hals zuerst S-förmig und legen dann den Kopf waagerecht unter den Panzer. Halswender sind vor allem auf der südlichen Erdhalbkugel und im Süßwasser zu finden.Bild 10 von 44 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebDie Halsberger dagegen haben eine andere Technik. Sie ziehen zuerst den Kopf in den Panzer ein und biegen ihn erst dort senkrecht zur S-Form. Halsberger-Schildkröten kommen vor allem auf der nördlichen Erdhalbkugel vor. In Europa leben ausschließlich Halsberger-Schildkröten.Bild 11 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebSchildkröten haben sich über diesen langen Zeitraum hinweg erfolgreich an verschiedene Lebensräume angepasst. Sie sind, die Polargebiete ausgeschlossen, auf allen Kontinenten der Erde zu Hause.Bild 12 von 44 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebEs gibt Meeres-, Wasser- und Landschildkröten.Bild 13 von 44 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebMeeres- und Wasserschildkröten sind alles andere als behäbig. Sie können in ihrem Element große Geschwindigkeiten erreichen.Bild 14 von 44 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebDiese benötigen sie, um erfolgreich unter Wasser zu jagen.Bild 15 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaWasser- und Meeresschildkröten atmen wie ihre Artgenossen an Land durch Lungen. Trotzdem können die Tiere stundenlang ohne Luft zu holen unter Wasser bleiben und mehrere hundert Meter tief tauchen.Bild 16 von 44 | Foto: ASSOCIATED PRESSTrotz der perfekten körperlichen Anpassung an das Wasser benötigen auch Wasserschildkröten Land, um dort ihre Eier abzulegen.Bild 17 von 44 | Foto: REUTERSDazu schwimmen die meisten Schildkröten an den Strand ihrer Geburt zurück und müssen manchmal tausende Kilometer dorthin zurücklegen.Bild 18 von 44 | Foto: ASSOCIATED PRESSDort gräbt das Weibchen mit den Hinterbeinen eine Vertiefung, um die Eier in den warmen Sand abzulegen.Bild 19 von 44 | Foto: REUTERSJe nach Temperatur schlüpfen nach 50 bis 250 Tagen die jungen Schildkröten, die von Anfang an völlig auf sich gestellt sind.Bild 20 von 44 | Foto: REUTERSDie Temperatur entscheidet jedoch nicht nur über die Dauer bis zum Schlüpfen der Jungtiere, sondern auch über deren Geschlecht.Bild 21 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaSonnige Brutplätze bringen eher weibliche Tiere, schattige eher männliche Tiere hervor.Bild 22 von 44 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebDurch die Erderwärmung in Folge des Klimawandels werden immer mehr weibliche Tiere geboren.Bild 23 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaIntuitiv machen sich die kleinen Schildkröten kurz nach dem Schlüpfen auf den Weg ins Wasser.Bild 24 von 44 | Foto: REUTERSDie Jungtiere können sofort schwimmen.Bild 25 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaDieser Weg und die ersten Lebensjahre sind äußerst gefährlich für die kleinen Schildkröten, denn in diesem Stadium sind sie willkommene Beute sogar für ausgewachsene Artgenossen.Bild 26 von 44 | Foto: REUTERSDie Landschildkröten sind wesentlich langsamer als ihre Artverwandten im Wasser.Bild 27 von 44 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebSie sind Pflanzen- und Aasfresser und müssen aus diesem Grund gar nicht schnell sein. Es reicht, wenn sie sich fressend in aller Ruhe von Pflanze zu Pflanze fortbewegen.Bild 28 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaSowohl Land- als auch Wasserschildkröten sind in der Lage, nach einer erfolgreichen Begattung den Samen des männlichen Tieres zu speichern.Bild 29 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaSo bleibt das weibliche Tier über mehrere Jahre befruchtungsfähig, ohne erneut kopulieren zu müssen.Bild 30 von 44 | Foto: REUTERSDiese spezielle Fähigkeit ist ein weiterer Mechanismus der Tiere, um sich neue Lebensräume zu erschließen und so trotz vieler Widrigkeiten zu überleben.Bild 31 von 44 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebExperten sind der Meinung, dass die sanften Reptilien mehr als 200 Jahre alt werden können.Bild 32 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaDie älteste Schildkröte der Welt mit dem Namen Adwaitya soll zuletzt im Zoo von Kalkutta gelebt haben und, wenn die Zoo-Unterlagen stimmen, 2006 im Alter von 256 Jahren gestorben sein.Bild 33 von 44 | Foto: REUTERSBis dahin hatte man angenommen, dass "Harriet" aus dem Zoo in Queensland, Australien das älteste gepanzerte Tier auf der Welt ist. Die Schildkröte, die fast ein ganzes Jahrhundert für ein männliches Tier gehalten wurde und deshalb den Namen Harry trug, war mit 176 Jahren im Guinness- Buch der Rekorde als ältestes Tier der Welt eingetragen.Bild 34 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaEs gibt rund 300 verschiedene Schildkrötenarten, die wiederum mehr als 200 Unterarten besitzen.Bild 35 von 44 | Foto: picture-alliance / dpaAusgewachsene Schildkröten haben wegen ihres harten Panzers in der freien Natur kaum Feinde.Bild 36 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebDennoch sind heute zahlreiche Arten akut vom Aussterben bedroht.Bild 37 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpaSchuld ist der Mensch, der die Tiere und ihre Eier als Delikatessen anbietet und verspeist, ...Bild 38 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpa... ihre Panzer als Schmuck verarbeitet und damit handelt, ...Bild 39 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpa... und für Hotelanlagen die Lebensräume und Brutstätten der Tiere zerstört.Bild 40 von 44 | Foto: ASSOCIATED PRESSZudem verfangen sich immer öfter Meeresschildkröten in Netzen und ersticken unter Wasser.Bild 41 von 44 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebAuch Schmuggel ...Bild 42 von 44 | Foto: picture-alliance/ dpa... und illegaler Handel ...Bild 43 von 44 | Foto: picture-alliance / dpa... beschleunigen das Aussterben vieler Schildkrötenarten.Bild 44 von 44 | Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb