Das Tief "Kyrill" brachte einen der schwersten Stürme der letzten Jahre nach Deutschland und Europa. Der Sturm zog schneller vorüber, als Meteorologen ursprünglich erwartet hatten. Orkanböen mit bis zu 200 km/h kosteten mindestens zehn Menschen in Deutschland das Leben.Bild 1 von 34 An der Küste und auf den Inseln war eine schwere Sturmflut befürchtet worden, ...Bild 2 von 34 ... diese war jedoch weit schwächer als vorhergesagt. Die Sturmflut auf der Nordseeinsel Sylt entwickelte sich weniger schlimm als befürchtet. Orkanwinde und Flutwellen erreichten die Insel zeitversetzt. Die Dünen der Insel hielten "Kyrill" stand. Es gab keine weiteren Abbrüche, allerdings verlor die Insel erneut Sand.Bild 3 von 34 Die vorhergesagte schwere Sturmflut in Hamburg blieb aus. Der Höhepunkt der Flut lag gegen Mitternacht bei knapp 1,5 Meter über dem normalen Hochwasser. Der Fischmarkt blieb trocken. Prognostiziert waren bis zu 3 Meter.Bild 4 von 34 Für die Nordseeküste und die ostfriesischen Inseln ist die Orkannacht glimpflich verlaufen. Die Hochwasserwelle hatte weniger Schub als befürchtet. Dennoch gab es einige Dünenabbrüche.Bild 5 von 34 Regenschirme waren meist nicht mehr zu gebrauchen ...Bild 6 von 34 In Nordrhein-Westfalen richtete "Kyrill" schwere Schäden an..Bild 7 von 34 Im Römisch-Germanischen Museum Köln wurden drei große Fenster von einer abgerissenen Brunnenabdeckung zerschlagen. Die Scherben fielen auf das Prunkstück des Museums, das römische Dionysos-Mosaik aus dem 3. Jahrhundert nach Christus.Bild 8 von 34 Erstmals musste die Bahn in ganz Deutschland den Zugverkehr praktisch vollständig einstellen. Viele Reisende ...Bild 9 von 34 ... saßen auf den Bahnhöfen fest.Bild 10 von 34 Auch im Flugverkehr gab es massive Behinderungen, viele Flüge mussten gestrichen werdenBild 11 von 34 Gestrandete Reisende wurden von der Bahn mit Taxi-Gutscheinen und Schlafplätzen versorgt.Bild 12 von 34 Im Kölner Hauptbahnhof wurde eine Notunterkunft eingerichtet.Bild 13 von 34 Der womöglich spektakulärste Unfall ereignete sich am erst vor wenigen Monaten eröffneten Hauptbahnhof in Berlin.Bild 14 von 34 Ein Stahlelement hatte sich aus der Glasfassade gelöst...Bild 15 von 34 ... beschädigte weitere Träger an der gläsernen Außenhaut des Prestige-Baus...Bild 16 von 34 ... und krachte schließlich auf eine Treppe vor dem Gebäude.Bild 17 von 34 Da sich zum Zeitpunkt des Unfalls keine Menschen auf der Treppe befanden, wurde niemand verletzt.Bild 18 von 34 Der Bahnhof wurde evakuiert und von der Polizei abgesperrt.Bild 19 von 34 Der Berliner Hauptbahnhof gilt als Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn und einer der größten Bahnhöfre Europas. Immer wieder gab es Streit um das eigenmächtig Dach und die in den unteren Ebenen eingezogenen Flachdecken.Bild 20 von 34 Fahrten mit dem Auto waren mitunter lebensgefährlich. In Hildesheim starb ein Mann in seinem Auto, die beiden Mitfahrer überlebten verletzt.Bild 21 von 34 Dieses Auto in Dortmund war zum Glück unbesetzt, als ein Baum darauf stürzte. Große Gefahr bedeutete der Sturm auch für ...Bild 22 von 34 ... Lkw-Fahrer. Dieses Fahrzeug kippte auf einer Autobahn in Thüringen um.Bild 23 von 34 Überall in Deutschland gab es Schäden und Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume, wie an diesem Kreisverkehr in Köln ...Bild 24 von 34 ... oder diesem Tunnel in der Dortmunder Innenstadt. Aber auch ...Bild 25 von 34 ... Laternen knickten in manchen Städten um wie Streichhölzer. Nicht nur der Verkehr auf den Straßen war betroffen, ...Bild 26 von 34 ... vor allem im Bahnverkehr gab es massive Probleme. In Hamburg stieß eine U-Bahn mit einem auf den Gleisen liegenden Baum zusammen.Bild 27 von 34 Beim Einsturz einer Giebelwand dieser Gaststätte in Groß Rodensleben (Sachsen-Anhalt) kam ein Mensch ums Leben ...Bild 28 von 34 ... an einem Krankenhaus in Hannover wurde ein Baugerüst teilweise zerstört.Bild 29 von 34 Nach dem Orkan "Kyrill" haben Forstverwaltungen bundesweit vor Spaziergängen im Wald gewarnt. Dort bestehe Lebensgefahr, weil weitere Bäume umstürzen und Äste herabfallen könnten. In Nordrhein-Westfalen ordnete die Forstverwaltung ein Betretungsverbot für die Wälder an.Bild 30 von 34 Rund 120000 Menschen waren wegen des Orkantiefs "Kyrill" im Nordosten zeitweise ohne Strom.Bild 31 von 34 Hauptursache waren ...Bild 32 von 34 ... nach Angaben der Energieversorger zufolge zum Großteil von umstürzenden Bäumen oder herabfallenden Ästen zerrissene Stromleitungen.Bild 33 von 34 In Magdeburg gingen die Lichter aus. (Text: Stefan Kesselhut)Bild 34 von 34