In Hamburg tobte am Montagabend ein heftiges Unwetter. Der Süden der Stadt wurde sogar von einer Windhose heimgesucht.Bild 1 von 14 Es entstanden Schäden in Millionenhöhe. Der Sturm kostete zwei Menschen das Leben, als mehrere Baukräne umstürzten.Bild 2 von 14 Die verunglückten Personen waren zwei Kranführer, die noch in ihrer Kabine saßen, als die Stahlkolosse umkippten.Bild 3 von 14 Stundenlang kam es zu Stromausfällen. Etwa 300.000 Menschen waren davon betroffen.Bild 4 von 14 Nach Angaben eines Vattenfall Europe-Sprechers hatte der Wirbelsturm gegen 19 Uhr das Aluminiumdach einer Bootswerft im Harburger Hafen abgedeckt und auf Stromleitungen geschleudert.Bild 5 von 14 Dabei wurde eine Hochspannungsleitung beschädigt und eine weitere Leitung durchtrennt, was einen Kurzschluss zur Folge hatte.Bild 6 von 14 Das Allgemeine Krankenhaus in Harburg musste auf Notstromversorgung umschalten.Bild 7 von 14 Blitzeinschläge in den Stellwerken Hamburg Altona, Hauptbahnhof und Harburg sorgten dafür, dass der gesamte Bahnverkehr der Stadt für eineinhalb Stunden zum Erliegen kam.Bild 8 von 14 In Richtung Süden dauerte die Störung sogar noch länger an.Bild 9 von 14 Viele Dächer wurden abgedeckt, Bäume umgeknickt und Stromleitungen abgerissen.Bild 10 von 14 Über 500 Kräfte des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr waren am Montagabend im Einsatz. Die Polizei rückte mit 500 zusätzlichen Beamten aus.Bild 11 von 14 Seit den Morgenstunden vom Dienstag sind alle Haushalte in Harburg wieder ans Netz angeschlossen.Bild 12 von 14 Rund 70.000 Haushalte sind seit sechs Uhr wieder mit Strom versorgt.Bild 13 von 14 Die Erfassung der Schäden dauert nach Polizeiangaben noch an.Bild 14 von 14