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Genf, wie es glänzt und kracht: Sexy Hostessen und heiße Boliden

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Paukenschlag auf dem Ferrari-Stand: Die italienische Traumwagenschmiede präsentiert ein Extrem-Modell, ... (Foto: REUTERS)

Paukenschlag auf dem Ferrari-Stand: Die italienische Traumwagenschmiede präsentiert ein Extrem-Modell, ...

Paukenschlag auf dem Ferrari-Stand: Die italienische Traumwagenschmiede präsentiert ein Extrem-Modell, ...

... das so viele revolutionäre Elemente wie noch kein Ferrari zuvor beinhaltet. Schlicht LaFerrari heißt der Nachfolger des Enzo Ferrari.

Es ist ein Hybrid-Fahrzeug und der schnellste Ferrari aller Zeiten. Neben dem 800 PS starken 6,3-Liter-V12 unterstützt ein 163 PS kräftiger Elektromotor den Vortrieb der flachen Flunder.

Die Fahrleistungen sind atemberaubend: Nur 15 Sekunden sollen bis 300 km/h vergehen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 350 km/h.

Auch in puncto Querperformance hat der nach dem Hy-Kers-System arbeitende Zweitürer zugelegt und schafft den Rennkurs in Fiorano fünf Sekunden schneller als der Enzo sowie drei Sekunden schneller als der aktuelle F12 Berlinetta.

Die nur 60 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Batterien werden sowohl durch Bremsenergie-Rückgewinnung als auch durch den Verbrenner gespeist. Wer den mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ausgerüsteten Renner, der weitestgehend aus Karbon-Werkstoffen besteht, in die Garage stellen möchte, ...

... muss schnell und finanzkräftig sein: Es wird nur 499 Exemplare geben zum Preis von über einer Million Euro. Da ist der sparsame Verbrauch von unter zehn Litern je 100 Kilometer (kombiniert) nur ein schwacher Trost.

Tröstlich sind auch die Hostessen, die die sündhaft teuren Modelle in Genf präsentieren. Das ist aber keine Hostess, sondern Fiat-Chef Sergio Marchionne.

Aber hier zum Beispiel. Mit dem Gumpert Apollo S kehrt der deutsche Sportwagenbauer ins Geschäft zurück. In Genf protzt der Renner mit einem Vier-Liter V8, der 750 PS leistet und in 2,9 Sekunden die 100-km/h-Marke knackt.

Dodge wartet in Genf mit der SRT Viper auf. Dabei ist hier kein amerikanischer Alfa Romeo oder US-Ferrari entstanden, sondern eine weitere Motown-Ikone. In Front-Mittellage stampfen zehn Zylinder. Und die treiben die Viper bis auf 332 km/h.

Mit 866.000 Pfund und auf 375 Exemplare limitiert, steht der McLaren P1, ebenfalls ein Hybrid, dem La Ferrari in nichts nach.

Mit einer Systemleistung von 916 PS beschleunigt der Zweisitzer in 17 Sekunden auf 300 km/h. Der Norm-CO2-Ausstoß liegt unter 200 Gramm je Kilometer. Das ist sportlich in doppelter Hinsicht.

In der Mitte platziert ist der 3,8 Liter große Downsizing-V8 mit Turboaufladung. Im reinen Elektroantrieb fährt der P1 bis zu 20 Kilometer – allerdings mit einer Maximalgeschwindigkeit von lediglich 48 km/h.

Ebenfalls hybridisch unterwegs sein wird der künftige Honda NSX, den der Hersteller im Jahr 2015 definitiv auf die Straße bringen will. In Genf steht er dieses Jahr als seriennahes Konzept mit direkteinspritzendem V6-Mittelmotor und zwei E-Maschinen; ...

... über die Leistung schweigt sich Honda derzeit noch aus. Da der flache Supersportler aber wohl sechsstellig kosten soll, darf man ruhig schon einmal von einer Mitgliedschaft im 500 PS-Club träumen.

Wie teuer wohl das von VW präsentierte Concept Giugiaro Parcour XGT-Coupe werden wird, steht noch in den Sternen. Schick präsentiert wurde es allemal und ...

... die weit aufschwingenden Flügeltüren, mit einsitzender Hostess, lassen auch die Frage nach den technischen Parametern gar nicht erst aufkommen.

Dennoch soll sie beantwortet werden: Der Zweisitzer kommt mit einem 5,2 Liter großen V10-Heck-Mittelmotor daher, der seine Kraft an alle vier Räder abgibt. Damit soll der Sprint auf Tempo 100 in 3,6 Sekunden abgeschlossen sein.

Über die technischen Details des Veneno lässt Lamborghini hingegen niemanden im Unklaren.

Der Übersportwagen leistet 750 PS bei einem Leergewicht unter 1,5 Tonnen. Insgesamt wird es nur drei Fahrzeuge geben.

Der ab Werk ausgegebene Preis von drei Millionen Euro zuzüglich Mehrwertsteuer ist nur pro forma, denn alle Fahrzeuge sind bereits verkauft.

Ambitionierte Rennsport-Technik macht den rassigen Italiener mit dem Namen eines der aggressivsten Kampfstiere zum gefürchteten Geschoss auf sämtlichen Fahrbahnarten.

An den 6,5 Liter großen Zwölfzylinder ist ein sogenanntes ISR-Getriebe angeflanscht - dabei handelt es sich um ein schlichtes automatisiertes Schaltgetriebe, was gegenüber der Doppelkupplung Gewicht spart.

Für die angemessene Straßenlage sorgt ein Rennfahrwerk mit waagerecht liegenden Feder-Dämpfer-Einheiten. Als Höchstgeschwindigkeit nennt das Werk 355 km/h, der Sprint auf Landstraßentempo soll dem Italiener binnen 2,8 Sekunden gelingen.

Ganz so schnell fährt der neue Porsche 911 GT3 nicht, aber er ist alles andere als ein Kind von Traurigkeit. Pünktlich zum 50. Geburtstag des 911 bringen die Zuffenhausener das ...

... kompromisslose Coupé für konsequent sportliche Fortbewegung vorwiegend auf dem Rundkurs. Ein komplett überarbeitetes Fahrwerk macht den GT3 fit für die Strecke. Der überarbeitete 3,8-Liter mit ...

... geschmiedeten Kolben und Titanpleuel leistet 475 PS und liegt damit deutlich über dem zivilen Carrera S. Technisches Highlight ist die aktive Hinterachslenkung zur Steigerung der Agilität in Kurven.

Deutlich rustikaler geht es bei der neuen Corvette Stingray zu, die in Genf Europapremiere feiert. Dafür wurde die aber viel netter präsentiert als der Zuffenhausener. Dass der 6,2-Liter-Bolide mit acht Zylindern über Direkteinspritzung und Zylinderabschaltung verfügt, ...

... ist jedoch ein Zeichen dafür, dass auch die US-Amerikaner moderner und vor allem genügsamer werden. Die Hinterachse des klassischen Sportwagens muss 610 Nm Drehmoment und 455 PS verkraften.

Die auf den internen Code C7 hörende Corvette ist ein reinrassiger Supersportler, das beweisen schon die Fahrleistungen: Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter vier Sekunden ist eine deutliche Ansage.

Schön präsentiert Alfa Romeo in Genf auch seinen neuen Sportwagen. "Endlich!" wird der Kenner mit Blick auf das Fahrzeug - auf das Fahrzeug! - sagen, denn es ist nach Langem wieder ein echter Sportwagen der Italiener.

Das zweisitzige Coupé kommt im Laufe des Jahres auf den Markt. Zum Start gibt es eine auf weltweit 400 Stück limitierte "Launch"-Edition, die in Deutschland für 61.000 Euro verkauft wird. Darin inbegriffen ist - nein, nicht die junge Dame an dem 4C - ...

... neben einem Karbon-Optik-Kit und spezieller Lackierung ein Fahrkurs auf der Rennstrecke. Dort kann der Kunde üben, die 240 PS Leistung mit den 895 Kilogramm Trockengewicht im Ausgleich zu halten. Obwohl die Leistung des 1,8-Liter-Turbo-Vierzylinders im Vergleich mit Konkurrenten wie dem Porsche Cayman ...

... fast etwas mau wirkt, übertrifft der Italiener den Deutschen dank seiner Leichtbauweise um eine halbe Sekunde. Der Spurt von null auf 100 km/h ist in mit Hilfe des serienmäßigen Doppelkupplungsgetriebes in 4,5 Sekunden absolviert, die Höchstgeschwindigkeit allerdings auf 250 km/h limitiert.

Ach, man(n) lässt sich hier allzu schnell von den wesentlichen Dingen ablenken. Zurück zu den Boliden.

Spyker schlägt in Genf mit dem B6 Venator Concept ein neues Kapitel auf. Der Mittelmotorsportwagen ist der Vorbote für ein neues Modell unterhalb des C8 Alleron und soll Spykers Zukunft repräsentieren.

Der Name Venator stammt im Übrigen aus dem Lateinischen und bedeutet Jäger.

Wen oder was der B6 Venator jagen soll, bleibt der Fantasie des Betrachters überlassen. Angesichts der technischen Daten darf aber angenommen werden, dass die Konkurrenz gemeint ist.

Der V6 ist in Mittelmotor-Lage eingebaut und leistet mindestens 375 PS. Genauere Daten zum Motor verschweigt Spyker, doch man kann davon ausgehen, dass der Motor aufgeladen ist.

Über derartige Leistungen können die Schweden mit ihrem Agera Hundra nur müde lächeln. Der mit Echtgold dekorierte Schwedenhappen leistet 1040 PS und kostet rund 1,3 Millionen Euro.

Auch der Pagani Huayra dürfte nicht für weniger zu haben sein. Hier ziert den Motor, den sich der Supersportler aus dem SL 65 AMG leiht, ein Ornat aus Gold und Carbon. 760 PS leistet das Triebwerk und treibt den "Gott des Windes" auf 360 km/h.

Aber Herr im Himmel, es müssen ja nicht immer Boliden sein. Wenden wir uns den einfach cleveren Autos zu. Denn wie war das doch: Auch andere Mütter haben schöne Töchter? Eben, und so präsentiert Skoda in Genf ...

... neben der Limousine des neuen Octavia auch den ...

... Kombi. Der ist schick, zweckmäßig und kostet in der Einstiegsvariante lediglich 16.000 Euro. Doch bewegen wir uns noch einmal von der schlichten Schönheit weg und ...

... werfen einen Blick auf den feuerroten Brivido (zu Deutsch: Schauer). Unter der langen Haube verbirgt sich ein Dreiliter-V6-Benziner mit Kompressoraufladung, der - an eine Achtgang-Automatik gekoppelt - den Brivido dank seiner 360 PS innerhalb von 5,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen und ihm eine Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h bescheren soll.

Flügeltüren sind übrigens in diesem Jahr der Kracher in Genf. Selbst die sonst eher bieder wirkenden Japaner von Subaru haben ihre Studie Viziv ...

... mit weit aufschwingenden Gullwings ausgestattet. Das Konzeptfahrzeug wird von einem neuartigen "Subaru Boxer-Diesel-Hybrid" angetrieben, einer Kombination aus einem Zweiliter-Turbodiesel in Boxerbauweise und drei Elektromotoren.

Na gut, gucken wir noch ganz schnell auf die kleinen Highlights des Genfer Salons.

Noch dazu, wenn sie so charmant enthüllt werden wie der neue Opel Adam Rocks. Die Mini-Crossover-Studie soll zeigen, wie sich das Individualisierungspotenzial des ...

... Adam weiter ausbauen lässt: muskulöse Proportionen, scharfes Design und die Möglichkeit, auch Open-Air-Fahrspaß zu genießen.

Außerdem eröffnen die Rüsselsheimer mit dem Offroad-Zwerg ein neues Marktsegment. Der höhere und breitere Stand soll auch Fahrten abseits befestigter Straßen zulassen.

Auch Fiat beweist mit seinem Kassenschlager 500, dass es einige Möglichkeiten der Individualisierung gibt. Sei es als Elektroauto für den US-amerikanischen Markt oder ...

... in der geschärften Version, die Abart anbietet. Die Fuoriserie eröffnet Kunden die Möglichkeit, ihr Wunschfahrzeug unter Performance- und Styling-Gesichtspunkten noch individueller zu konfigurieren. Als Antrieb kommt jeweils ein 180 PS starker Turbomotor zum Einsatz.

Mit dem 500 GQ feiert ein besonders exklusives Fiat-Modell seine Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon. Die neue Modellvariante ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem im Condé-Nast-Verlag erscheinenden Männermagazin "Gentlemans Quarterly", das allmonatlich und weltweit Stil- und Kulturtrends setzt.

Als Showcar präsentiert sich der 500 GQ in einer raffinierten Zweifarbkombination (Mattgrau/Karbonschwarz), als käufliches Serienmodell erscheint er ab Juni 2013 bei den Fiat-Händlern.

Wer es eher sportlich mag und auch der Offroad-Optik zuspeciht, der wird an dem neuen Fiat 500L Trekking seine Freude finden. Auch wer sich für dieses Modell begeistert, muss nicht lange mit den Hufen scharren, denn der Verkauf beginnt auch hier im Juni 2013.

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