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Die gigantische Aschewolke - ausgestoßen vom isländischen Gletscher-Vulkan Eyjafjalla - schafft es zwar nicht mehr täglich in die Nachrichten, ...
... sie sorgt aber immer noch für faszinierende Bilder.
Ende April schien sich der Eyjafjallajökull (jökull, isländisch: Gletscher) beruhigt zu haben.
Die Gletscher in der Nähe des Vulkans waren stark geschrumpft.
Der Strom von Schmelzwasser, das beim Kontakt mit Magma für heftige Explosionen gesorgt hatte, war nahezu versiegt.
Doch seit ein paar Tagen ist es vorbei mit der Ruhe. Der Vulkan ist wieder explosiver - und nichts deutet darauf hin, dass die Eruption bald enden könnte.
Die Asche, die zurzeit aus dem Eyjafjallajökull hervorbricht, entspricht der isländischen Zivilschutzbehörde zufolge zwar nur noch etwa einem Zehntel dessen, was der Eyjfjalla in den ersten Tagen nach dem Ausbruch in die Luft gespuckt hatte.
Die Wolken steigen auch nicht mehr bis zu elf Kilometer, sondern nur noch drei bis maximal sechs Kilometer hoch.
Je nach Wetterlage kann es aber trotzdem passieren, dass die winzigen Asche-Partikel erneut in den europäischen Luftraum eindringen - und erneut für Chaos im Luftverkehr sorgen.
Dutzende Wissenschaftler überwachen den vergletscherten Feuerberg rund um die Uhr. Die jüngsten Radaraufnahmen zeigen, wie die Aschewolke erneut zu riesiger Größe anschwillt.
Von der östlichen Seite des Eyjafjallajökull läuft wieder mehr Schmelzwasser in den Krater, teilte das Meteorologische Institut in Reykjavik mit. Deshalb komme es im Inneren des Vulkans erneut zu Explosionen. Dort treffen Wasser und Magma aufeinander.
Entsprechend beeindruckende Ausmaße hat die Wolke aus Rauch und Asche wieder erreicht, ...
... wie ein aktuelles Satellitenbild vom 12. Mai zeigt. Die Wolke erreichte eine Höhe von bis zu fünf Kilometer. Weitere Bilder dieser Art dürften folgen, denn nach Angaben der isländischen Vulkanologen ist ein Ende des Ausbruchs nicht in Sicht.
Ob die wieder erstarkten Eruptionen erneut ein Chaos im europäischen Flugverkehr auslösen, ist unklar. Fest steht aber, dass die Aschewolke eine gewaltige Faszination ausübt und ...
... scharenweise Touristen anlockt, die auf Bilder ...
... wie diese hoffen.
Statt Aschewolke rote Glut und grüner Himmel: Zusammen mit Polarlichtern erreichte das Naturschauspiel am Eyjafjallajökull seinen Höhepunkt.
Vielleicht hoffen sie aber auch auf Bilder wie diese, die etwas von einer Endzeitatmosphäre haben.
Denn dort, wo die graue Asche niederregnet, versinkt die ...
... Welt im Staub.
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