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Schönheit und Gewalt, Schmerz und Glück: Die besten Pressefotos des Jahres

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Trauer, Wut, Verzweiflung: Nach einem israelischen Raketenangriff im Gaza-Streifen halten Männer zwei getötete Kinder in den Armen. (Foto: picture alliance / dpa)

Trauer, Wut, Verzweiflung: Nach einem israelischen Raketenangriff im Gaza-Streifen halten Männer zwei getötete Kinder in den Armen.

Trauer, Wut, Verzweiflung: Nach einem israelischen Raketenangriff im Gaza-Streifen halten Männer zwei getötete Kinder in den Armen.

Die internationale Jury des World Press Photo Contest kürte die Aufnahme des Schweden Paul Hansen zum Pressefoto des Jahres 2011.

Gewalt gehörte im vergangenen Jahr auch im syrischen Bürgerkrieg zum Alltag. Wie schmerzhaft ein Verhör unter Folter sein kann, zeigt das Bild des türkischen Fotograf Emin Oezmen.

Aus dem Fokus des Italieners Fabio Bucciarelli: Ein Kämpfer der syrischen Rebellen verschanzt sich zwischen zwei Häusern.

Nochmal Syrien und der Schrecken des Krieges: Eine Mutter erlebt die Bombardierung ihres Hauses. Der Ehemann und die beiden Kinder sterben. Rodrigo Abd, Fotograf aus Argentinien, war dabei.

Vor zwei Jahren erschütterte ein Tsunami Japan. Die Auswirkungen des Unglücks spürt das Land noch immer. Daniel Berehulak fotografierte im März 2012 diesen entwurzelten Baum an der japanischen Küste.

Liebe in Fernost: Maika Elan knipste dieses lesbische Paar in Vietnam. Das Land erwägt, gleichgeschlechtliche Ehen anzuerkennen.

Augen zu und durch? Sören Bidstrup folgte dieser Familie in den Camping-Urlaub nach Italien. Das lohnt sich für den Fotografen: Er gewinnt den 2. Preis in der Kategorie "Early morning".

Willkommen beim Pacu Jawi: Am Ende der Erntesaison ist das Stier-Rennen in Indonesien ein beliebter Wettbewerb. Das Foto von Wei Seng Chen zeigt einen Jockey in einer akrobatischen Pose: die Füße in den Gurt geschnallt und die Schwänze der Tiere fest umklammert. Haltungsnote: 1A.

Das Sieger-Foto in der Kategorie "Natur" von Paul Nicklen zeigt schwimmende Kaiserpinguine in der Antarktis. Die bis zu 40 Kilogramm schweren Tiere können bis zu 20 Minuten lang und 600 Meter tief tauchen. Dabei überleben sie auch extrem kalte Wassertemperaturen.

So schön kann Liebe auch nach 43 Jahren noch sein: Mirella pflegt ihren an Alzheimer erkrankten Mann Luigi. Fotograf Fausto Podavini begleitete das Paar ins Badezimmer.

Black Mountain Road, Australien: Die vom Aussterben bedrohten Kasuare ernähren sich von blauen Früchten. Der deutsche Christian Ziegler fotografierte die flugunfähigen Vögel, die für die australischen Regenwälder vor allem deshalb wichtig sind, weil sie Samen über weite Distanzen transportieren können. Zieglers Lohn: der erste Preis in der Kategorie "Einzelbild Natur".

Diese Aufnahme stammt von dem Belgier Stephan Vanfleteren und zeigt Makone Soumaoro aus Guinea. Die 30-Jährige, die einen Kropf hat, sagt: "Ich habe keine Schmerzen, aber ich mache mir Sorgen, dass mein Hals so stark anschwillt. Ich hoffe, dass es sich nicht um einen Tumor handelt, weil ich eine Hausfrau bin und mein Mann und drei Kinder brauchen mich."

Musternd blickt der chinesische Künstler Ali Weiwei in das Objektiv des malaysischen Fotografen Stefen Chow. Weiwei war in seinem Heimatland zeitweilig inhaftiert, weil er sich kritisch gegenüber der chinesischen Regierung äußerte.

Kurzes Lesepäuschen: Der US-Amerikaner Micah Albert fotografierte diese Müllsammlerin im kenianischen Nairobi.

Lieber unerkannt: Ein 18-Jähriger aus den Niederlanden kehrt aus einem Jugend-Gefängnis zurück nach Hause. Ananda van der Pluijm heißt die Fotografin dieses Bildes.

Themenwechsel: Olympische Sommerspiele in London.

Sergej Ilnitski hat mit seiner Kamera draufgehalten. Hier zu sehen: Der Ägypter Alaaeldin Abouelkassem im Fecht-Duell gegen den Deutschen Peter Joppich.

Das Fechten scheint Ilnitski besonders fasziniert zu haben.

Deshalb hat der russische Fotograf gleich eine ganze Serie daraus gemacht.

Für "The Golden Touch - Fencing at the Olympics" holt er den zweiten Platz in der Kategorie Sport.

Die Fechter stehen stellvertretend für alle anderen Sportarten.

Jahre der Ausbildung, Tausende von Schlachten, und Hunderte von Siegen zur Vorbereitung, ...

... um auf der großen Olympischen Bühne schließlich um Gold zu kämpfen.

Die Jury des World Press Photo Contest vergab in diesem Jahr in neun Themengebieten Preise an insgesamt 54 Fotografen aus 32 Nationen.

Die Fotos werden in einer Wanderausstellung auf der ganzen Welt gezeigt.

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