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Hunderte Tote jährlich: Die schwersten Flugzeugunglücke

 
Hunderte Tote jährlich: Die schwersten Flugzeugunglücke

Weltweit sterben bei Unglücken mit Passagiermaschinen jedes Jahr hunderte Menschen. Eine Chronik der schlimmsten Katastrophen.

In Pakistan stürzt am 28. Juli 2010 ein Passagierflugzeug mit 146 Passagieren und 6 Besatzungsmitgliedern ab. Alle Insassen kommen ums Leben.

Am 25. Januar 2010 fällt eine Boeing 737 der Firma Ethiopian Airlines kurz nach dem Abflug aus Beirut ins Meer, alle 90 Insassen sterben.

Am 12. Mai 2010 stürzt beim Landeanflug auf den Flughafen der libyschen Hauptstadt Tripolis eine Maschine der Fluggesellschaft Al Afriqiya ab. 103 Menschen kommen ums Leben, nur ein niederländischer Junge überlebt das Unglück.

Kurz zuvor, am 10. April 2010, verunglückt eine Tupolew 154 mit Polens Präsident Lech Kaczynski und 95 weiteren Menschen an Bord, darunter mehreren führenden Militärs und Politiker, vor der Landung in Smolensk. Es gibt keine Überlebenden.

1. Juni 2009: Ein Airbus A330 der Fluglinie Air France stürzt auf dem Weg von Brasilien nach Frankreich in den Atlantischen Ozean. Alle 228 Menschen an Bord sterben.

Im selben Jahr macht im Februar der Absturz einer türkischen Boeing 737 mit 135 Menschen an Bord nahe eines Wohngebietes bei Amsterdam Schlagzeilen. Obwohl die Maschine in drei Teile zerbricht, kommen nur neun Menschen ums Leben.

20. August 2008: Eine MD-82 der spanischen Gesellschaft Spanair zerschellt kurz nach dem Start auf den Flughafen Madrid. 154 der 172 Insassen kommen ums Leben. Unter den Toten sind auch vier Deutsche.

17. Juli 2007: Ein Airbus A-320 der brasilianischen Fluglinie TAM rast bei der Landung in São Paulo in eine Tankstelle und ein Haus. Die 187 Insassen und 12 Menschen am Boden sterben.

29. September 2006: Über dem brasilianischen Urwald stoßen eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Gol und eine zweimotorige Privatmaschine zusammen. Die 155 Menschen in der Boeing kommen um, der Privatjet kann notlanden.

22. August 2006: Eine Tupolew-154 der russischen Gesellschaft Pulkovo stürzt nördlich von Donezk vermutlich nach einem Blitzeinschlag ab. 170 Menschen sterben.

5. September: 150 Tote bei einem Flugzeugunglück auf der indonesischen Insel Sumatra.

16. August 2005: Auf dem Flug von Panama zur französischen Antilleninsel Martinique stürzt eine kolumbianische Maschine vom Typ McDonnell Douglas MD-82 ab. Alle 160 Insassen sterben. Die Piloten der West-Caribbean-Airways-Maschine hatten zuvor Triebwerksprobleme gemeldet.

14. August 2005: Eine Boeing 737-300 der zyprischen Chartergesellschaft Helios kreist führerlos bei Athen, stürzt dann ab und reißt die 121 Insassen in den Tod. Offenbar wegen eines Defektes der Klimaanlage hatten die Piloten zuvor das Bewusstsein verloren.

3. Januar 2004: Alle 148 Insassen, darunter 133 französische Urlauber, sterben beim Absturz einer ägyptischen Boeing 737 ins Rote Meer. Als Ursache wird eine technische Panne vermutet.

8. Juli 2003: Eine mit 117 Menschen besetzte Boeing 737 der Sudan Airways zerschellt wegen Motorproblemen kurz nach dem Start bei Port Sudan. Nur dieser kleiner Junge überlebt schwer verletzt.

25. Mai 2002: Eine Boeing 747-200 der taiwanischen Gesellschaft China Airlines stürzt ins Meer, 225 Passagiere und Besatzungsmitglieder sterben.

15. April 2002: Eine chinesische Boeing 767 prallt beim Landeanflug auf den Flughafen Gimhae bei schlechtem Wetter gegen einen Berghang. 128 Menschen sterben, 38 überleben das Unglück.

12. November 2001: Kurz nach dem Start vom Flughafen John F. Kennedy verliert ein Airbus A300-600 der American Airlines sein Leitwerk und stürzt in den New Yorker Stadtteil Queens. Insgesamt 265 Menschen kommen ums Leben.

25. Juli 2000: Eine Überschall-Concorde von Air France fängt beim Start in Paris Feuer. Beim folgenden Absturz sterben 113 Menschen.

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