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"Sandy" macht sich nach Kanada auf: Eine verheerende Bilanz

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Mit voller Wucht trifft "Sandy" als einer der folgenreichsten Wirbelstürme seit Jahrzehnten die US-Ostküste samt New York und hält Millionen Menschen weiter in Atem. (Foto: REUTERS)

Mit voller Wucht trifft "Sandy" als einer der folgenreichsten Wirbelstürme seit Jahrzehnten die US-Ostküste samt New York und hält Millionen Menschen weiter in Atem.

Mit voller Wucht trifft "Sandy" als einer der folgenreichsten Wirbelstürme seit Jahrzehnten die US-Ostküste samt New York und hält Millionen Menschen weiter in Atem.

Infolge des Sturms sterben mehr als 100 Menschen, davon mindestens 47 in den USA.

Das Unwetter bringt schwere Schäden über mehrere US-Staaten.

Millionen Haushalte sind ohne Strom, …

… Tausende Flüge werden abgesagt, darunter auch Verbindungen nach Deutschland.

Es dürfte noch Tage dauern, bis die Schäden berechnet sind und wieder Alltag einkehrt.

US-Präsident Barack Obama bezeichnet die Folgen des Sturms als "herzzerreißend".

Er will nach New Jersey reisen, um sich ein Bild von der Lage im Katastrophengebiet zu machen.

Der Gouverneur von New Jersey, der Republikaner Christie, lobt zuvor Obamas Umgang mit der Katastrophe.

Jetzt nimmt "Sandy" Kurs auf Kanada.

Bevor der Sturm dort eintrifft, kann er zu Überflutungen des Lake Michigan im Mittleren Westen der USA führen.

Was als Tropensturm begann, ist auf seinem Weg nach Norden zu einer Art "kaltem Hurrikan" geworden.

"Sandy" bleibt gefährlich, wie es auch n-tv Meteorologe Björn Alexander sagt.

Allein in der Millionenmetropole New York sterben 22 Menschen.

Sie werden von umstürzenden Bäumen oder umherfliegenden Ästen getroffen …

… oder kommen mit herunterhängenden Stromkabeln in Berührung.

New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg spricht von dem vielleicht schlimmsten Sturm, "den wir je hatten".

Insgesamt kommen in den Vereinigten Staaten mindestens 47 Menschen um.

Rund acht Millionen Menschen in den USA müssen wegen des Sturms ohne Strom auskommen.i

In einigen Regionen sorgte der Sturm für heftige Schneefälle.

Andererorts brannten dutzende Häuser nieder.

Die New Yorker Verkehrsbetriebe sprechen von der schwersten Zerstörung in der 108-jährigen Geschichte der U-Bahn.

Die Ausläufer des Sturms mit einer 1000 Kilometer breiten Front richten einen Milliardenschaden an.

An der Südspitze Manhattans steigt das Wasser zu Hochzeiten auf etwa 4,30 Meter über Normal.

Das ist gut einen Meter mehr als der bisherige Rekord von 1960.

Der ansonsten hell erleuchtete Finanzdistrikt ist gespenstisch dunkel.

Der Strom fällt in Folge der Havarien aus …

... oder wird vorsichtshalber abgeschaltet.

In Sturzbächen läuft Wasser in die Tunnel, die die Insel mit Brooklyn verbinden.

In vielen U-Bahn- und Straßentunneln steht das Wasser in der Nacht mehr als einen Meter hoch.

Wahrscheinlich dauert es mehrere Tage, bis die Bahn wieder fährt.

An Hunderten Stellen werden Stromleitungen beschädigt.

Eine Explosion in einem Umspannwerk in der New Yorker Lower East Side verschärft die Lage.

Wegen der Überschwemmungen haben viele Menschen in New York kein Wasser.

Rund 60 Menschen stranden nach Durchzug des Wirbelsturms auf einer kleinen Insel vor New York.

Sie hatten sich nicht an den Evakuierungsbefehl gehalten

Präsident Barack Obama erklärt Teile der Bundesstaaten New York und New Jersey zu Katastrophengebieten.

Mit dieser Maßnahme gibt die US-Regierung zusätzliche Hilfsgelder frei.

Der Sturm fällt in den Endspurt zur US-Wahl am 6. November.

Der republikanische Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, lobt Obama ausdrücklich für dessen Krisenmanagement.

Obama will vor der Wahl unbedingt ein Desaster wie nach Hurrikan "Katrina" vor sieben Jahren vermeiden.

Der damalige Präsident George W. Bush war 2005 wegen unkoordinierter Hilfe der Regierung in die Kritik geraten.

Sowohl der amtierende US-Präsident als auch sein Herausforderer Mitt Romney sagen mehrere Termine ab.

Als Folge des Wirbelsturms werden gleich mehrere Atom-Reaktoren vom Netz genommen.

Salem 1 in Hancocks Bridge (Bundesstaat New Jersey), sowie Nine Mile Point 1 in Scriba und Indian Point 3 in Buchanan (beide New York).

Der älteste Reaktor des Landes, Oyster Creek, war bereits zuvor abgeschaltet worden.

Die US-Börsen blieben auch am Dienstag geschlossen, weil die Händler wegen des stillstehenden Verkehrs nicht zur Arbeit kommen konnten.

Ab Mittwoch sollen die Börsen dann nach Angaben des Betreibers wieder öffnen.

In der Hauptstadt Washington fuhren bereits am späteren Dienstag wieder einige U-Bahnen und Busse.

Seit Samstag waren in den USA durch "Sandy" mehr als 16.000 Flüge ausgefallen.

Obama warnt die Amerikaner vor einem leichtfertigen Umgang mit "Sandy".

Der Wirbelsturm sei "noch nicht vorüber".

Den "Sandy"-Geschädigten versichert Obama: "Die USA sind mit euch."

Er ruft seine Landsleute auf, für die Opfer zu Spenden.

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