Es muss der Alptraum eines jeden Piloten sein.Bild 1 von 37 Eine Minute nach dem Start trifft den vollbesetzten und vollbetankten A 320 doppelter Vogelschlag.Bild 2 von 37 Beide Triebwerke fallen aus.Bild 3 von 37 Dieser extrem unwahrscheinliche Fall geschieht US Airways Flug 1549 auf dem Weg nach Charlotte im Bundesstaat North Carolina ...Bild 4 von 37 ... drei Minuten nach dem Abheben in LaGuardia.Bild 5 von 37 Die Maschine befindet sich bereits direkt über New York, ...Bild 6 von 37 ... selbst der nahegelegene Flugplatz Newark ist ohne Schubkraft in unerreichbarer Ferne.Bild 7 von 37 Die Notlandung auf dem Hudson-River ist die einzige Chance für 155 Menschen an Bord.Bild 8 von 37 Doch Notwasserungen gelten als extrem selten.Bild 9 von 37 So selten, dass Piloten sie kaum üben.Bild 10 von 37 Doch den A329 der US Airways fliegt Chesley B. "Sully" Sullenberger. Der frühere Kampfpilot der US-Luftwaffe ist seit 1980 bei US Airways, und er hat eine extrem seltene Gleitflugausbildung.Bild 11 von 37 Außerdem hat er offenbar Nerven wie Stahlseile, er bereitet die Passagiere auf eine Notlandung vor.Bild 12 von 37 Ein Experte, der die Tonbänder aus dem Cockpit hörte, berichtet, ...Bild 13 von 37 ...Sullenberger habe ohne jede Hysterie oder Panik agiert. Es war perfekt.Bild 14 von 37 Sullenberger fährt nicht das Fahrwerk aus und lässt die Landeklappen geschlossen.Bild 15 von 37 Es gelingt ihm, die Maschine soweit abzubremsen, dass er auf dem Fluss aufsetzen kann, ...Bild 16 von 37 ... ohne, dass das Flugzeug beschädigt wird.Bild 17 von 37 Experten halten das "Wunder vom Hudson" schon jetzt für den einzig bekannten Fall einer erfolgreichen Notlandung auf dem Wasser.Bild 18 von 37 Denn unter beinahe jeden anderen Umständen kommt dies dem Aufschlagen auf Beton gleich.Bild 19 von 37 Die Maschine würde auseinanderbrechen und innerhalb kürzester Zeit untergehen, die Menschen an Bord haben kaum eine Überlebenschance.Bild 20 von 37 Doch diesmal geht es einfach gut. Der Hudson River ist frei, keine Fähre kreuzt den Weg des Flugzeugs. Die Maschine bleibt unversehrt.Bild 21 von 37 Der Airbus versinkt bis zu den Fenstern im eisigen Wasser. Mehrere Menschen klettern in Panik auf eine Tragfläche, andere rutschen ins Wasser.Bild 22 von 37 Innerhalb kürzester Zeit sind Fähren und Rettungsboote vor Ort.Bild 23 von 37 Sullenberger schafft es, die Notlandung per Funk anzukündigen.Bild 24 von 37 Viele der Passagiere können direkt aus dem Flugzeug gerettet werden.Bild 25 von 37 Am Ende geht Sullenberger das Flugzeug noch zweimal ab und vergewissert sich, dass niemand mehr an Bord ist, bevor er selbst die Maschine verlässt.Bild 26 von 37 Seine Frau Lori erklärt später, ihr Mann habe immer erklärt, es sei sehr selten, dass ein Pilot einen schlimmen Unfall erlebe.Bild 27 von 37 Sullenberger ist eben Flugsicherheitsexperte, er bildet Piloten in Sicherheitskursen aus und ermittelt bei Flugunfällen.Bild 28 von 37 Deshalb sei sie völlig fassungslos gewesen, als sie hörte, was passiert sei. Sie habe keine Nachrichten gehört.Bild 29 von 37 Ihr Mann Chesley habe sie angerufen und gesagt: "Es hat einen Unfall gegeben." Sie habe dabei an eine Nebensächlichkeit gedacht.Bild 30 von 37 "Aber dann hat er mir die Umstände erklärt, und ich habe angefangen zu zittern. Ich hab meine Töchter sofort aus der Schule abgeholt."Bild 31 von 37 Laut CNN erleidet eines der Crew-Mitglieder einen Schnitt am Bein, mehrere Passagiere werden wegen Unterkühlung behandelt.Bild 32 von 37 Das Unglück spielt sich an einem der bisher kältesten Tage dieses Winters mit starkem Frost und bei einer Wassertemperatur knapp über Null Grad ab.Bild 33 von 37 Die Menschen hätten in dem eisigen Wasser höchstens fünf bis zehn Minuten überlebt.Bild 34 von 37 Taucher überzeugen sich später davon, dass niemand mehr in dem Wrack ist. Schlepper vertauen den Rumpf mit Stahlseilen, um ein Versinken zu verhindern.Bild 35 von 37 Sie ziehen das Flugzeug im Laufe des Abends rund drei Kilometer flussabwärts und befestigen es an einer Anlegestelle des Battery Parks an der Südspitze von Manhattan.Bild 36 von 37 Da sind "Sully" Sullenberger und die meisten seiner Passagiere längst wieder bei ihren Familien.Bild 37 von 37