Fünf Jahre nach der Atlantik-Ölpest: "Prestige" leckt wieder
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Vor fünf Jahren, im November 2002, zerbrach die "Prestige"...Bild 1 von 62 ... vor der spanischen Atlantikküste.Bild 2 von 62 Es war die größte Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes.Bild 3 von 62 | Foto: dpaDie beiden Teile des einwandigen Schiffsrumpfes sanken auf den Meeresgrund.Bild 4 von 62 Der Atlantik ist an dieser Stelle fast 4.000 Meter tief.Bild 5 von 62 In einem Schadenersatzprozess vor einem US-Gericht wurden Gutachten vorgelegt, in denen als wahrscheinliche Ursache für die Havarie eine sogenannte Monsterwelle genannt wird.Bild 6 von 62 Die "Prestige" hatte etwa doppelt so viel Öl an Bord wie die "Exxon Valdez", die 1989 havarierte und damit ein Naturschutzgebiet vor Alaska kontaminierte.Bild 7 von 62 Das Abschleppen des teils leckgeschlagenen Tankers zogen die Behörden nicht in Betracht. Die Gefahr eines Bruches war zu groß.Bild 8 von 62 In diesen Tagen überprüfen Experten erneut, ob das Wrack wieder Schweröl verliert. Die "Prestige" wurde 1976 in Japan gebaut und havarierte am 13. November 2002, sechs Tage später sank sie.Bild 9 von 62 Kürzlich waren in der Nähe der Unglücksstelle ...Bild 10 von 62 .... erneut Ölflecken an der Meeresoberfläche aufgetaucht.Bild 11 von 62 Bei den jetzigen Untersuchungen werden nach spanischen Medienberichten roboterähnliche Geräte von dem norwegischen Schiff "Siem Danis" aus in die Tiefe gelassen.Bild 12 von 62 Im Wrack der "Prestige" befinden sich noch immer etwa 1.400 Tonnen Schweröl.Bild 13 von 62 Die "Prestige" war mit 77.000 Tonnen an Bord auseinandergebrochen und gesunken.Bild 14 von 62 Davor lief tagelang aus einem 35 Meter langen Riss Öl ins Meer.Bild 15 von 62 250.000 Seevögel fanden den Tod.Bild 16 von 62 Das ölverklebte Gefieder ...Bild 17 von 62 ... der überlebenden Tiere ...Bild 18 von 62 ... musste aufwendig von Menschenhand gereinigt werden, ...Bild 19 von 62 ... andernfalls wären die Vögel langsam und qualvoll verendet - ...Bild 20 von 62 ... so wie unzählige Ihrer Artgenossen.Bild 21 von 62 Von der Prestige blieb außer den Rettungsbooten ....Bild 22 von 62 .... und tausenden Tonnen Schweröl kaum etwas übrig. Das 243 Meter lange und 42.820 Bruttoregistertonnen große Schiff liegt in zwei Teilen auf dem Meeresgrund, es wog 81.589 Tonnen.Bild 23 von 62 Die Bevölkerung an den Küsten und etliche Helfer flickten unmittelbar vor der Katastrophe sogenannte Schlengel zusammen, ....Bild 24 von 62 ... also schwimmende Sperren, gegen die Ölpest.Bild 25 von 62 Allerdings funktioniert das Absperrkonzept nur dann, wenn der Wind nicht zu stark ist und wenn er aus der richtigen Richtung weht.Bild 26 von 62 Mehrere Ölbekämpfungsschiffe, darunter die deutsche "Neuwerk", waren trotz starken Wellengangs im Einsatz.Bild 27 von 62 Auch Studenten aus Madrid meldeten sich freiwillig und boten ihre Unterstützung an.Bild 28 von 62 "Wir alle müssen beim Kampf gegen das Öl mithelfen", hatte ...Bild 29 von 62 ... Spaniens König Juan Carlos bei einem Besuch im schwer getroffenen Muxia gesagt. Der Monarch (r.) sprach den Fischern und Helfern Mut zu.Bild 30 von 62 Tausende Fische und mehrere ....Bild 31 von 62 ... Delfine fielen der "Prestige"-Katastrophe zum Opfer.Bild 32 von 62 Die Ölpest hatte die spanische und französische Atlantikküste ...Bild 33 von 62 ... auf insgesamt 2.900 Kilometern Länge heimgesucht.Bild 34 von 62 Freiwillige arbeiteten - ...Bild 35 von 62 ... hier am Strand von Muxia - ....Bild 36 von 62 ... bis zum Umfallen.Bild 37 von 62 "An den Geruch des Öls haben wir uns gewöhnt", sagte ein Fischer, ...Bild 38 von 62 ... aber die Fenster müssen immer geschlossen bleiben:Bild 39 von 62 "Selbst unser Essen schmeckt nach dem Öl."Bild 40 von 62 Ein Orangensaft als Stärkung während einer Arbeitspause - schmeckte vermutlich auch nach Öl.Bild 41 von 62 Insgesamt verschmutzte das Schweröl aus der "Prestige" mindestens 165 Strände in Spanien. Wem das Schiff zum Zeitpunkt des Unterganges gehört hatte, ist auch heute noch nicht geklärt.Bild 42 von 62 Viele Strände - hier A Pedrina - wurden ...Bild 43 von 62 ... gleich zwei Mal im Laufe der Katastrophe getroffen.Bild 44 von 62 Der erste Ölteppich kam nach dem Sturm und der Havarie des Schiffes auf den Strand zu, ...Bild 45 von 62 ... dann säuberten die Helfer die betroffenen Küstenabschnitte ...Bild 46 von 62 ... und als die "Prestige" sechs Tage später auseinanderbrach, rollte die zweite Schwerölwelle ans Land.Bild 47 von 62 Die galicischen Behörden resignierten: "Alles ist gegen uns. Der Wind und die Strömung treiben das Öl Richtung Küste."Bild 48 von 62 Schon direkt nach dem Unglück wurde immer wieder diskutiert, ob das ....Bild 49 von 62 ... Schiff ein weiteres Leck habe - oder vielleicht sogar mehrere.Bild 50 von 62 Spanien hatte mehrfach Berichten von Experten widersprochen, wonach neues Öl aus dem Tanker austrete. Die Rede ist von etwa 20 Litern pro Tag.Bild 51 von 62 Auch portugiesische Freiwillige halfen mit bei der Reinigung der spanischen Küste, hier am Strand von Mar de Fuera.Bild 52 von 62 Allerdings gab es nur wenige Erfolgserlebnisse für die Helfer.Bild 53 von 62 Die "schwarze Flut" dehnte sich schnell vom Kap Finisterre bis zur Hafenstadt La Coruna aus, später erreichte sie sogar Frankreich.Bild 54 von 62 Dieser Fischer im Hafen von Laxe musste seine Netze für lange Zeit einholen.Bild 55 von 62 Doch der Wind und die Strömung waren nicht die einzigen Widrigkeiten: Das spanische Baskenland, hier der Hafen von Getxo, wurde während der Ölpest von einem Unwetter heimgesucht.Bild 56 von 62 Die Straßen von Ochagavia wurden dabei überflutet.Bild 57 von 62 Die Öl-Barrieren - hier in O Grove - erfüllten nur sehr bedingt ihren Zweck.Bild 58 von 62 Der Nationalpark Corrubedo sollte geschützt werden, dort lebten eine Vielzahl von Schalentieren, und das Biotop diente Zugvögeln als Wasserstelle.Bild 59 von 62 Die "Prestige" ruinierte die spanische und Teile der französischen Atlantikküste so nachhaltig, dass die Aufräumarbeiten bis ins Jahr 2003 andauerten.Bild 60 von 62 Noch während der Aufräumarbeiten demonstrierten Helfer und Bewohner der betroffenen Abschnitte in Madrid ...Bild 61 von 62 ... und in Santiago de Compostela für einen besseren Schutz vor Ölkatastrophen. Eine Rückkehr von einwandigen Tankern auf die Weltmeere scheint seither ausgeschlossen.Bild 62 von 62
Fünf Jahre nach der Atlantik-Ölpest"Prestige" leckt wieder