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Hell beleuchtet liegt die vor Italien verunglückte "Costa Concordia" auf der Seite.
Was - je nach Blickwinkel - sogar irgendwie wie ein beruhigendes Landschaftsbild aussehen kann, ...
... ist bei näherer Betrachtung Ort einer dramatischen Suche.
Eine, für die es Spezialisten braucht. Gut ausgebildete Rettungstaucher.
Das Wrack ist riesig, knapp 290 Meter lang.
Viele Kabinen liegen unter der Wasseroberfläche.
Die Experten müssen sich teilweise den Weg freisprengen.
Der Auftrag, überlebende Passagiere zu suchen, ist also eine gefährliche Herausforderung.
Das Eindringen ins Schiffsinnere ist schwierig.
Nicht nur unter Wasser.
Oberhalb der Wasserlinie sind wegen der Schräglage kletterische Fähigkeiten verlangt.
Und Improvisationskünste.
Dazu kommt: Immer wieder kommt Bewegung in das Wrack.
Wenn der Wellengang zunimmt, muss immer wieder abgewogen werden, ob die Arbeiten weitergehen können.
Zeitweise ist es zu gefährlich, sich dem Schiffskörper auch nur zu nähern.
Wenn aber gesucht wird, dann vorwiegend in einem Teil des Schiffes, der 18 Meter unter Wasser liegt.
Dort waren zuletzt mehrere Tote entdeckt worden.
Die Retter müssen sich also stets auf schreckliche Bilder einstellen.
Unterdessen gerät dieser Mann hier mehr und mehr ins Visier der öffentlichen Wut. Kapitän Francesco Schettino verstrickt sich mehr und mehr in bizarre Aussagen. Vor allem, wenn es um seine Abwesenheit während der Evakuierung geht.
Zuletzt sagte er, er sei quasi durch einen Sturz in ein Rettungsboot geraten und habe nicht mehr zurückkehren können.
Nicht nur Italien kann solche Storys kaum glauben.
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