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So weit das Auge reicht:
Nichts als Wasser.
Thailand versinkt in den Fluten, ...
.... ausgelöst durch schwere Regenfälle.
Seit Juli wird fast ein Drittel des Landes überschwemmt.
Mehr als 300 Menschen sterben, ...
... die Schäden liegen bislang bei rund drei Milliarden Dollar.
Mehr als 2,3 Millionen Menschen sind betroffen.
Dabei ist schon jetzt klar:
Es wird noch schlimmer kommen.
Auch die Nachbarländer ...
... Kambodscha, ...
... Vietnam ...
... und Laos kämpfen verzweifelt gegen die Fluten.
Besonders schlimm trifft es den Norden Thailands.
In der Provinz Ayutthaya versinken ganze Gewerbegebiete in den Wassermassen.
Die meisten Firmen hier fertigen Zulieferteile für die Autoindustrie und elektronische Bauteile.
Ihr Ausfall bereitet auch Herstellern aus dem Ausland Probleme, ...
... wie beispielsweise dem japanischen Autohersteller Honda.
Alte Kulturschätze des Landes sind ebenfalls bedroht.
Die alte Königsstadt Ayutthaya, ein beliebtes Touristenziel, ist überschwemmt.
Hier werden die Bewohner noch von einer weiteren Plage heimgesucht.
Rund hundert Krokodile werden von den Wassermassen aus einer Aufzucht geschwemmt ...
... und bedrohen nun die Einwohner der ehemaligen Hauptstadt.
Die Behörden setzen umgerechnet 25 Euro Prämie für jedes der Reptilien aus, ...
... das lebend zurückgebracht wird.
"Die Krokodile müssen gefangen werden, um die Sicherheit der Einwohner zu garantieren", erklärt Gesundheitsminister Vitthaya Buranasiri.
In Bangkok verstärken Rettungskräfte mit Sandsäcken die Deiche, ...
... um die schwerste Flut seit rund 50 Jahren vom Zentrum der Stadt fernzuhalten.
Noch gibt sich Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra überzeugt, dass es gelingen werde, ...
... die zwölf Millionen Einwohner vor den Wassermassen zu schützen.
"Wir werden strategische Gebiete und das Herz der Wirtschaft schützen", sagt Yingluck.
Militärs sind im Dauereinsatz, ....
... US-Katastrophenschützer sind mit Tausenden von Sandsäcken in Bangkok.
Sie sollen auch Betonplatten nach Thailand fliegen, ...
... um die Fluten abzuhalten.
Trotz all dieser Bemühungen bereiten sich die Menschen in Bangkok auf das Schlimmste vor:
Sie hamsterten Wasserflaschen, Nudeln, Reis und Konserven.
Die Regale der Supermärkte sind leer.
Autofahrer bringen ihre Fahrzeuge in die oberen Etagen der Parkhäuser.
Hausbesitzer errichteten Wälle aus Sandsäcken.
Ob dies alles hilft, ...
... wird sich in den nächsten Tagen zeigen.
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