So wenig Zeit - für so viele Probleme. (Alle Bilder: dpa, AP / Grafiken: Welthungerhilfe / Text: Jochen Müter)Bild 1 von 73 Und damit gehört...Bild 2 von 73 Hunger und Unterernährung sind afrikanischer Alltag.Bild 3 von 73 Oft reicht das nicht aus.Bild 4 von 73 Sie müssen von westlichen Hilfsorganisationen geliefert werden.Bild 5 von 73 Afrika ist der Kontinent der Hungersnöte. Es gibt keine selbstproduzierten hochkalorischen Lebensmittel.Bild 6 von 73 Es fehlt nicht nur Wasser. Es fehlt auch Essbares.Bild 7 von 73 Denn es gibt in weiten Teilen des Kontinents nur wenige Brunnen und keine Rohrleitungen.Bild 8 von 73 ...die Menschen in einen Überlebenskampf, der täglich mehrere Stunden in Anspruch nimmt.Bild 9 von 73 Der Wassermangel zwingt...Bild 10 von 73 Das bringt nicht nur weitere Infektionskrankheiten mit sich, sondern lähmt auch die afrikanische Industrie, die ohne Wasser nicht überleben kann.Bild 11 von 73 ...ist in Afrika Mangelware: Wasser. Vor allem trinkbares. Wasser ist hier längst Gegenstand von Verteilungskämpfen, gleichzeitig ist es durch so genannte Übernutzung massiv verschmutzt.Bild 12 von 73 Was woanders im Überfluss vorhanden scheint,...Bild 13 von 73 ...haben den heimischen afrikanischen Textilmarkt ruiniert. Scharen von Näherinnen beispielsweise sind inzwischen ohne Einkommen. Hier übrigens ein Kinder-Soldat im West-T-Shirt.Bild 14 von 73 Und manchmal wird auch der gute Wille zum Stolperstein. Die überwiegend in Europa gesammelten und nach Afrika gespendeten Altkleider etwa...Bild 15 von 73 Oft gibt es nur einen Schuldenerlass, der hinzugerechnet wird. Das real überwiesene Geld wird seit zwei Jahren weniger - obwohl die reichen Länder 0,7 Prozent des Bruttoeinkommens in Entwicklungshilfe stecken wollen.Bild 16 von 73 ...und auch gefährlich. So hängt Afrika am Tropf der Industriestaaten. Die Entwicklungshilfe steigt zurzeit nur auf den ersten Blick.Bild 17 von 73 ...der Tod auch dazu.Bild 18 von 73 Ein weiterer Tod-Bringer: Kriege und Konflikte. Somalia, Kongo, Simbabwe, Äthiopien, Ruanda, Sierra Leone, Sudan. Eine endlose Reihe. Kein anderer Kontinent hat in der neueren Geschichte so viel Gewalt erlebt.Bild 19 von 73 Auch Afrika kommt in jedem Jahr zur Sprache. Zeit: etwa eineinhalb Stunden.Bild 20 von 73 In den gediegenen Kulissen der G8-Gipfel sprechen die "World Leader" über Probleme der Welt.Bild 21 von 73 ...von Diktaturen. Und damit auch von Korruption. Hier Robert Mugabe, Präsident von Simbabwe. Er klebt an der Macht, unterdrückt blutig die Opposition. Nur eins von vielen Beispielen.Bild 22 von 73 ...von Wahlentscheidungen dominiert, sondern...Bild 23 von 73 Afrika ist nicht...Bild 24 von 73 Ein weiteres Zeichen dieser Zerrissenheit sind die fehlenden demokratischen Strukturen.Bild 25 von 73 ...innerlich zerrissen wurde. Ein gemeinsames afrikanisches Gefühl, das hat sich nur an wenigen Stellen entwickelt.Bild 26 von 73 Häufig jedoch geht der Grund auf die Kolonialzeit zurück, in der Afrika als Tummelplatz europäischer Interessen...Bild 27 von 73 ...bleibt undurchsichtig.Bild 28 von 73 ...andere Rebellen kämpfen, das...Bild 29 von 73 Warum aber welche Rebellen gegen...Bild 30 von 73 Rund 13 Millionen gibt es innerhalb des Kontinents.Bild 31 von 73 ...der Flüchtlinge zu sehen.Bild 32 von 73 Oft ist nur das Elend...Bild 33 von 73 Für die Außenwelt sind afrikanische Kriege kaum zu verstehen.Bild 34 von 73 Der Waffenhandel - einer der wenigen blühenden Wirtschaftszweige.Bild 35 von 73 Die Infrastruktur bleibt mangelhaft...Bild 36 von 73 Die Folge: der Anschluss an die "Erste Welt" reißt mehr und mehr ab.Bild 37 von 73 Der Verdienst: meist unter zwei Dollar am Tag.Bild 38 von 73 Die meisten der Waisen sind - genau wie dieses Kind - seit der Geburt selbst mit HIV infiziert. Von einer gesunden Bevölkerungspyramide kann in Afrika längst keine Rede mehr sein.Bild 39 von 73 Die Krankheit tötet im Minutentakt.Bild 40 von 73 Dafür schnellt die Zahl der AIDS-Waisen in die Höhe.Bild 41 von 73 Die Produktivität sinkt massiv, damit das Haushaltseinkommen. Die allgemeine Lebenserwartung geht zurück.Bild 42 von 73 Vor allem betroffen: die sexuell aktive Eltern-Generation. Todesopfer: jährlich bis zu drei Millionen. Eine Zahl mit schwerwiegenden Folgen.Bild 43 von 73 In Afrika leben etwas mehr als zehn Prozent der Weltbevölkerung, aber 60 Prozent aller HIV-Infizierten. Das Zentrum der AIDS-Epidemie liegt im südlichen Teil Afrikas. Dort sind die am schwersten betroffenen Staaten mit Infektionsraten zwischen 20 und 40 Prozent.Bild 44 von 73 Afrika zählt knapp 920 Millionen Einwohner. Es gibt 2000 eigenständige Sprachen, zurzeit 54 Staaten und 26 Millionen HIV-Infizierte.Bild 45 von 73 Zu Afrika, dem zweitgrößten Kontinent, gehört fast ein Viertel der Landfläche der Erde. Die Sahara teilt den Kontinent in das hauptsächlich von Arabern bewohnte Nordafrika und das subsaharische Schwarzafrika.Bild 46 von 73 Oder von der "letzten Wildnis".Bild 47 von 73 Vom "Kontinent der Weite".Bild 48 von 73 Oder von "einzigartigen Naturlandschaften".Bild 49 von 73 Von "wilder Ursprünglichkeit" ist dort oft die Rede.Bild 50 von 73 Zumindest den Bildern nach, die es in Reisekatalogen zu sehen gibt.Bild 51 von 73 Und das ist er auch.Bild 52 von 73 Was bringt Menschen dazu, den Tod zu riskieren, um der Heimat zu entkommen? Immerhin die "Wiege der Menschheit". Das sollte ein paradiesischer Platz sein.Bild 53 von 73 In einer Nussschale von Boot. Ohne Essen, nur mit wenig Wasser. Sie kommen aus Afrika. "Erste Welt" trifft "Dritte Welt".Bild 54 von 73 AIDS verschärft die Armut. Und Armut verschärft die AIDS-Problematik. Ein klassischer Teufelskreis.Bild 55 von 73 Hilforganisationen kämpfen einen fast aussichtslosen Kampf. Gegen das Analphabetentum, sexuelle Normen und...Bild 56 von 73 ...ausschließlich zur Herstellung von Nischenprodukten. Eine tragfähige Wirtschaft entsteht nicht.Bild 57 von 73 Das zwingt die Bauern, die zudem mit Dürre und Wassermangel zu kämpfen haben,...Bild 58 von 73 Gegen die durch Subventionen gestützten niedrigen Weltmarktpreise kommen afrikanische Bauern nicht an. Europäische Produkte sind trotz der Transportkosten auf afrikanischen Märkten billiger als die Erzeugnisse heimischer Bauern.Bild 59 von 73 Dazu kommen die Subventionen, beispielsweise in der EU.Bild 60 von 73 ...findet dann anderswo statt.Bild 61 von 73 Die Veredelung der Rohstoffe und damit die Gewinnmaximierung...Bild 62 von 73 ...auf die Umwelt oder Probleme der Monokulturen abgebaut.Bild 63 von 73 ...Diamanten oder Kakao werden ohne Rücksicht...Bild 64 von 73 ...Gold,...Bild 65 von 73 Die reichlich vorhandenen Ressourcen an Erzen,...Bild 66 von 73 Als "Neokolonialismus" wird das bezeichnet, was reiche Länder mit Afrika machen.Bild 67 von 73 Wobei es einige weitere Faktoren gibt, die Afrika zu einem gequälten Kontinent machen, der in Armut verharrt.Bild 68 von 73 ...zum Todesstoß für den afrikanischen Kontinent, befürchten führende Experten.Bild 69 von 73 Ohne deutlich stärkere Hilfe aus den reichen Ländern wird AIDS...Bild 70 von 73 Nur rund fünf Prozent der Infizierten haben Zugang zu lebensverlängernder Medizin. Ursache: die Kosten.Bild 71 von 73 ...fehlende Medikamente.Bild 72 von 73 Flüchtlinge an einem spanischen Strand. Tagelang waren sie unterwegs.Bild 73 von 73