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Neue Fotos von der mutmaßlichen Terroristin: So tritt Zschäpe vor das Gericht

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Viele Bilder kennt die Öffentlichkeit bisher von Beate Zschäpe nicht. (Foto: picture alliance / dpa)

Viele Bilder kennt die Öffentlichkeit bisher von Beate Zschäpe nicht.

Viele Bilder kennt die Öffentlichkeit bisher von Beate Zschäpe nicht.

Es gibt einige Jugendfotos wie dieses, das vermutlich aus dem Jahr 1990 stammt.

Einige der Bilder hat das BKA veröffentlicht, um zu ermitteln, wo sich das NSU-Trio in den 13 Jahren im Untergrund aufgehalten hat.

Diese Bilder zeigen Zschäpe im Ostseeurlaub in den 2000er Jahren.

Zu sehen ist eine braun gebrannte, freundliche Frau. So beschreiben sie auch frühere Nachbarn, ...

... die keine Ahnung von ihrer wahren Identität hatten.

Zschäpe im Neoprenanzug auf dem Campingplatz, vermutlich 2009.

Es ist schwierig, im Nachhinein in den Gesichtszügen von Zschäpe und ihren inzwischen toten Begleitern Uwe Böhnhardt (re) und Uwe Mundlos zu lesen.

Wüsste man nicht, dass Beate Zschäpe zum Zeitpunkt dieses Porträtbildes - ebenfalls 2009 - mit ihren Komplizen mutmaßlich bereits zehn Menschen ermordet hat, könnte man diese Frau fast sympathisch finden.

Dieses Passfoto befand sich unter anderem auf ihrer Bahncard, unter fremdem Namen war sie damit unterwegs.

Nach ihrer Festnahme wirkt Zschäpe müde und ein wenig verwahrlost.

Sie ist nach dem Tod der beiden Uwes mehrere Tage auf der Flucht, bevor sie sich stellt.

Das Bundeskriminalamt dreht später mit ihr ein Video, das für Gegenüberstellungen eingesetzt wird.

Doch bis zu ihrer Ankunft am Münchener Gerichtsgebäude hat kaum jemand Zschäpe gesehen.

Um so aufmerksamer wird verfolgt, wie die Hauptangeklagte nun auftritt.

Vor allem die Angehörigen der Opfer wollen der Frau ins Gesicht schauen, die sie für eine Haupttäterin halten.

Vor dem Prozess hatte es geheißen, Zschäpe werden in Handschellen und Fußfesseln erscheinen, bewacht von Beamten eines Spezialeinsatzkommandos.

Zschäpe wird in einer silbernen Limousine von der Justizvollzugsanstalt Stadelheim aus ins Gericht gebracht.

Sie trägt eine weiße Bluse, dunkle Jacke, Hose und Absatzschuhe.

In den Minuten unmittelbar vor Prozessbeginn spricht sie mit ihren Verteidigern.

Zschäpe ist nicht gefesselt.

Die Anklage wirft der inzwischen 38-Jährigen Mittäterschaft bei allen Taten des NSU vor.

In dem Prozess muss sie sich für zehn Morde, zwei Bombenanschläge und zahlreiche Banküberfälle verantworten.

Ob sie am Ende verurteilt wird, ist vollkommen offen.

Aber nun kann sich jeder ein eigenes Bild von Beate Zschäpe machen.

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