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Mittwoch, 02. Dezember 2015

Hidschab, Niqab, Burka: Vom Kopftuch zum Ganzkörperschleier

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Ob der Koran die Verschleierung von Frauen vorschreibt, ist theologisch umstritten. (Foto: AP)

Ob der Koran die Verschleierung von Frauen vorschreibt, ist theologisch umstritten.

Ob der Koran die Verschleierung von Frauen vorschreibt, ist theologisch umstritten.

In vielen muslimischen Ländern reicht den meisten Frauen ein Kopftuch, ...

... in anderen, wie Saudi-Arabien bewegen sich Frauen dagegen nur komplett verhüllt in der Öffentlichkeit.

Der Hidschab ist ein einfaches Kopftuch, das meist Haare, Ohren und Hals bedeckt.

Ein Hidschab kann auf sehr unterschiedliche Arten ...

... getragen werden.

Der Tschador (zu Deutsch: Zelt) ist ein großes, meist schwarzes Tuch, das vor allem im Iran getragen wird und den Kopf, nicht aber das Gesicht bedeckt.

In Saudi-Arabien ist die Abaya üblich, ein bis zum Boden reichender Mantel.

Der klassische Gesichtsschleier ist der Niqab, der nur einen Schlitz für die Augen freilässt. Auch er ist vor allem in Saudi-Arabien verbreitet und wird dort zur Abaya getragen, ...

... kommt aber auch in anderen Kombinationen vor.

Die Buschiya, ein halbdurchsichtiger Gesichtsschleier, kann mit einem Tschador oder einer Abaya kombiniert werden.

Ein großes Kopftuch ist der Chemar, der den Oberkörper bedeckt, das Gesicht jedoch frei lässt. Soll dieses verhüllt werden, wird der Chemar mit einem Niqab kombiniert.

Die Burka schließlich ist ein sackartiger, meist blauer Überwurf, der den gesamten Körper bedeckt. Vor den Augen ist ein gitterartiger Ausguck. Er wird in Afghanistan und Teilen Pakistans getragen.

Eine Wortschöpfung der Begriffe "Burka" und "Bikini" ist der Burkini, ein Schwimmanzug, der streng gläubigen Musliminnen das Baden ermöglichen soll.

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