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Mittwoch, 20. April 2016

Finger weg von diesen Jobs: Das sind Berufe mit den miesesten Gehältern

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Der beste Weg zu einem hohen Einkommen? Eine akademische Ausbildung. Das legt zumindest die neue Studie des Vergütungsportals Gehalt.de nahe. Ärzte, Account-Manager und Fondsmanager führen die Tabelle der Top-Gehälter in Deutschland an. (Foto: imago/CHROMORANGE)

Der beste Weg zu einem hohen Einkommen? Eine akademische Ausbildung. Das legt zumindest die neue Studie des Vergütungsportals Gehalt.de nahe. Ärzte, Account-Manager und Fondsmanager führen die Tabelle der Top-Gehälter in Deutschland an.

Der beste Weg zu einem hohen Einkommen? Eine akademische Ausbildung. Das legt zumindest die neue Studie des Vergütungsportals Gehalt.de nahe. Ärzte, Account-Manager und Fondsmanager führen die Tabelle der Top-Gehälter in Deutschland an.

Ganz oben: Der Oberarzt. Mit gut 109.000 brutto im Jahr können die Halbgötter in Weiß im Mittel jährlich rechnen.

Auch in Forschung und Entwicklung ist einiges zu holen, mit fast 71.000 Euro mittlerem Bruttojahresgehalt liegen die Angestellten auf Platz fünf des Rankings. Für die Studie wurden nur Jobs ohne disziplinarische Personalverantwortung verglichen. Man darf wohl annehmen, dass die entsprechenden Führungskräfte noch etwas besser dastehen.

Berufe mit hohem Einkommenspotenzial finden sich also vor allem im medizinischen, im wirtschafts- und naturwissenschaftlichen Bereich. Doch wie sieht es auf der anderen Seite des Spektrums aus? Wer knapst mit Mini-Gehältern herum? Bei welchen Berufen ist das Leben zwischen Dispo und Discounter schon vorgezeichnet? Auch das haben sich die Vergütungsexperten angesehen. Deshalb hier nun die Liste der – laut Statistik – am schlechtesten vergüteten Jobs:

Platz 10, Koch: Lichter, Lafer oder Kleeberg dürften mit ihren Gehältern locker über die Runden kommen. Doch abseits von Sterneküchen und Fernsehstudios ist für Köche weniger zu holen. In Schnitt liegt das Gehalt bei gut 25.000 Euro brutto – nicht viel für einen Job mit reichlich Stress und krassen Arbeitszeiten.

Platz 9, Industrie-Servicepersonal: Maschinen müssen ab und an gereinigt werden. Das übernimmt das Industrie-Servicepersonal. Auch Hallen, Büros oder Lackieranlagen werden von speziell geschulten Putzkolonnen bearbeitet. Der Lohn im Mittel: gut 24.500 Euro. Die Besserverdiener der Branche heimsen aber auch mal über 31.000 Euro ein.

Platz 8, Callcenter Agent: Sie wollen Verträge verkaufen, Meinungen erfragen – oder einfach nur unzufriedene Kunden etwas zufriedener machen. Fest steht: Callcenter-Agenten haben nicht unbedingt den leichtesten Job. Aber auch keinen gut bezahlten. Im Schnitt gibt es gut 24.000 Euro.

Platz 7, Rezeptionist: Rezeptionisten begrüßen im Hotel die Gäste, kommen aber durchaus auch in Arztpraxen oder anderen Firmen mit Publikumsverkehr zum Einsatz. Wer "mit Menschen arbeiten" will, ist hier jedenfalls gut aufgehoben. Wer reich werden will, eher nicht. Empfangspersonal verdient im Mittel gut 24.000 Euro.

Platz 6, Allgemeines Pflegepersonal: Kompetente Pflegekräfte werden in Deutschland dringend gesucht, in Zukunft wird der Bedarf noch wachsen. Dass viele Menschen die Ausbildung scheuen, hängt wohl nicht nur mit den Anstrengungen des Jobs zusammen, sondern auch mit den miesen Gehaltsaussichten. Im Schnitt sich auch hier kaum mehr als 24.000 Euro drin.

Platz 5, Kassenpersonal: Dass Artikel einscannen gar nicht so einfach ist, weiß jeder, der bei Ikea in der Schlange vor den Selbstbedienungskassen wartet. Professionelle Kassierer sind deutlich schneller als die Kunden. Sonderlich gut bezahlt werden sie aber nicht, im Mittel gibt es 23.800 Euro. Spitzenverdiener können aber fast 30.000 kassieren.

Platz 4, Zimmermädchen und Roomboys: Zimmermädchen im Hotel sollte man ruhig ein Trinkgeld geben. Warum? Weil die Bezahlung ziemlich mies ist. Für Saugen, Bettenmachen und Waschbecken saubermachen gibt es rund 23.500 Euro brutto im Jahr.

Platz 3, Kellner: Auch hier ist Trinkgeld durchaus angebracht. Zwar bekommen Kellner hierzulande – anders als in den USA – ein Gehalt, doch das ist knapp kalkuliert. Gut 22.500 Euro bekommen professionelle Servicekräfte von ihren Arbeitgebern überwiesen.

Platz 2, Friseur und Kosmetiker: Egal, ob in Uschis Frisierstübchen oder im hippen Großstadtsalon: Friseure müssen schon eine gewisse Leidenschaft für ihren Beruf mitbringen. Finanziell ist vom Schnippelhandwerk jedenfalls abzuraten – der Durchschnittslohn liegt nicht mal bei 21.000 Euro.

Platz 1, Küchenhilfe: Wer eine Laufbahn vom Tellerwäscher zum Millionär anstrebt, sollte rechtzeitig den Absprung schaffen. Als Küchenhilfe ist jedenfalls noch niemand reich geworden. Im Mittel sind rund 19.000 Euro drin.

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