13.02.2012 11:11 Uhr Frankfurt 10:11 Uhr London 05:11 Uhr New York 19:11 Uhr Tokio
Suche
Ratgeber

Faltrad mit Lustgewinn: Die Rennsemmel Mµ Ex

 
Faltrad mit Lustgewinn: Die Rennsemmel Mµ Ex

Mµ Ex - welche Strategie hinter dieser Namensgebung steht, wird wohl nur der Faltradhersteller Dahon selbst wissen. Das Zeichen ist auf der Tastatur kaum zu finden, daher kursiert das Fahrrad bei Internet-Händlern auch unter "Mu Ex".

Vielleicht will uns Dahon damit signalisieren, dass dieses Rad absolut nichts mehr mit den klapprigen Klapprädern vergangener Jahre zu tun hat.

Die Bilder beweisen: Fetzig sieht das Mµ Ex in jedem Fall aus. Eine Frage bleibt: Halten diese paar Speichen mehr als ein Fliegengewicht aus?

Dahons Antwort: ein klares "Ja". Diese Speichen tragen einen 100-kg-Fahrer - und nach oben ist sogar noch Luft.

Viel mehr als 1,90 Meter Körpergröße sollte man zum bequemen Radeln allerdings nicht mitbringen.

Das Mµ Ex ist durchgängig mit hochwertigen Komponenten aus dem Rennrad-Bereich ausgestattet. Das fängt bei der Kojak-Bereifung an ...

... geht über das Tretlager FSA Carbon KRG "SL-K" 55/42 Z ...

... und den auf Hochglanz getrimmten leichten Rahmen, der ein Gesamt-Fliegengengewicht von nur 8,8 Kilogramm ermöglicht ....

... KINETIX Alu-V-Brakes ...

... bis hin zur 20-Gang-SRAM-"Red"-Schaltung.

Diese lässt sich mit nur einem Hebel sowohl zum Rauf- als auch Runterschalten bedienen.

"Double Tab" nennt das der Hersteller SRAM - funktioniert nach kurzer Eingewöhnungszeit aber super.

Kommen wir aber zum Kern der Faltrad-Idee. Die lange Sattelstütze ...

... wird vollkommen eingefahren und fungiert gleichzeitig als Aufstellpunkt.

Jetzt noch den Lenker umklappen ...

... die Verriegelung in der Rahmenmitte lösen ...

... und ebenfalls vollständig einklappen, bis sich die zwei Magneten an Vorder- und Hinterachse treffen.

In weniger als 30 Sekunden ist das Dahon Mµ Ex auf ein Packmaß von 85/68/36 Zentimeter gefaltet. Und das bedeutet uneingeschränkte kostenlose Mitnahmemöglichkeit in öffentlichen Verkehrsmitteln (selbst ICE) und dem Auto. In der passenden Tasche verpackt, erkennt dann auch niemand mehr den Inhalt.

Das kleine Luxusrad hat leider auch einen stolzen Preis. Rund 2000 Euro lautet die unverbindliche Verkaufsempfehlung von Dahon. Wer sich mit einem Radgewicht von elf bis 15 Kilogramm anfreunden kann, findet aber auch preiswertere Alternativen.

Auch längere Testfahrten mit beachtlicher Geschwindigkeit machen Lust auf mehr. Und wenn es plötzlich anfängt zu regnen? Einfach zusammenfalten und in ein anderes Verkehrsmittel umsteigen. (Fotos und Text: Alexander Klement)

Bilderserie versenden
Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben.