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Vom Weltstar zur Dopingsünderin: Die märchenhafte Karriere der Maria Scharapowa

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Maria Scharapowa, Weltstar und Publikumsliebling, ist nicht nur schön, ... (Foto: REUTERS)

Maria Scharapowa, Weltstar und Publikumsliebling, ist nicht nur schön, ...

Maria Scharapowa, Weltstar und Publikumsliebling, ist nicht nur schön, ...

... verführerisch, ...

... unterhaltsam und ...

... sexy.

Vor allem ist sie sehr erfolgreich.

Mit Talent und ...

... Geschäftssinn bringt es die blonde Russin fast aus dem Nichts ...

... zur reichsten Sportlerin der Welt.

Nach vielen Jahren des Ruhms wirft ihre Dopingbeichte jetzt allerdings einen ...

... dunklen Schatten auf ihre erfolgreiche Karriere.

Nun könnte sie endgültig die rote Asche gegen den roten Teppich tauschen.

Im zarten Alter von vier Jahren bekommt Scharapowa erstmals einen Tennisschläger in die Hand - von keinem Geringeren als Alexander Kafelnikow, dem Vater des russischen Tennisspielers Jewgeni Kafelnikow.

Bei einem Sichtungsturnier in Moskau entdeckt ...

... die damalige Weltklasse-Spielerin Martina Navratilova Scharapowas Talent und ermutigt sie, nach Florida auf Nick Bollettieris Tennis-Akademie zu gehen.

1994 siedelt das Tennis-Talent zusammen mit ihrem Vater vom russischen Sotschi nach Miami über. Mit gerade mal 700 Dollar in der Tasche, die dem Vernehmen nach auch noch geliehen waren.

Maria bekommt die beste Tennis-Ausbildung und ...

... Vater Juri nimmt einen Job als Tellerwäscher an.

Als 13-Jährige gewinnt Scharapowa die "Eddie Herr International Junior Tennis Championships" in der Altersklasse bis 16 Jahre.

Mit 14 Jahren gibt sie ihr Profi-Debüt auf der WTA-Tour.

Sie verliert zwar in Indian Wells in der zweiten Runde gegen Monica Seles, ...

... doch im selben Jahr steht sie fünfmal in Folge im Finale von ITF-Juniorenturnieren, von denen sie die ersten drei gewinnt.

Ende 2002 rangiert sie in der WTA-Weltrangliste auf Platz 186.

2003 schafft sie den Durchbruch.

Mit der Qualifikation für die Australian Open und die French Open nimmt sie erstmals an Grand-Slam-Turnieren teil.

Ende 2003 belegt sie in der Weltrangliste bereits den 32. Rang.

Als 17-Jährige gewinnt sie 2004 sensationell Wimbledon.

Ihre Gegnerin heißt Serena Williams, ...

... die fortan ihre größte Rivalin bleibt.

Scharapowa wird durch ihren Triumph fast über Nacht zum Star.

Nach Wimbledon 2004 folgen noch weitere vier Grand-Slam-Siege.

2006 steht Scharapowa erstmals auf Platz eins der WTA-Weltrangliste.

Bei vielen Turnieren macht ihr jedoch die jüngere der Williams-Schwestern einen Strich durch die Rechnung. Serena ist ihr mit stolzen 21 Grand-Slam-Triumphen weit enteilt.

Wohl auch, weil Scharapowa immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wird, ...

... sucht sie ihr Glück nicht nur auf, sondern auch ...

... neben dem Platz.

Die schöne Blonde versteht es, sich perfekt zu vermarkten und verdient Millionen Dollar mit Werbeverträgen.

Ihr geschätztes Vermögen beträgt 145 Millionen Dollar. Ihren Reichtum verdankt sie einigen klugen Aktien-Investitionen, einer beträchtlichen Anzahl von Immobilien und lukrativen Sponsoring-Verträgen mit CoverGirl-Kosmetik.

Darüber hinaus besitzt sie mehrere Restaurants in Moskau, ein Fußball-Team, bringt ihre eigene Wodka-Marke auf den Markt und versucht, ...

... mit einer Parfüm-Linie und der Mode-Linie "Verführung by Maria Sharapova" auch eine jüngere Zielgruppe zu erreichen.

Zudem ist sie Markenbotschafterin für Porsche.

2010 unterschreibt die schöne Russin eine Vertragsverlängerung mit dem Sportartikelhersteller Nike, die ihr dem Vernehmen nach 70 Millionen Dollar einbringt.

Dass sie neben ihrem Tennis-Talent auch ihr Aussehen perfekt vermarkten kann, erkennt Scharapowa schnell.

In den letzten Jahren sieht man Scharapowa immer seltener auf dem Tennis-Court.

2012 bringt sie gar ihre eigene Süßigkeiten-Marke auf den Markt: Sugarpova.

Ihr letzter großer Erfolg liegt fast zwei Jahre zurück. Bei den French Open 2014 geht sie als Siegerin einer spannenden Hitzeschlacht gegen die Rumänin Simona Halep vom Platz.

Ob Scharapowa noch einmal an ihre glanzvollen Tage anknüpfen kann, scheint fraglich.

Nach dem positiven Dopingtest wird die 28-Jährige vorläufig suspendiert, Sponsoren distanzieren sich.

Nike legt den hoch dotierten Sponsoringvertrag vorerst auf Eis.

Sie selbst sagt bei ihrer Dopingbeichte allerdings, dass sie ihre Karriere nicht auf diese Weise beenden wolle.

"Und ich hoffe wirklich, dass ich noch mal eine Chance bekomme, dieses Spiel zu spielen."

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