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Sonntag, 29. Juli 2012

Die Trikotsponsoren in der Bundesliga: Millionen auf der Brust

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Diese Werbefläche ist heiß begehrt! Um das eigene Logo auf dem Trikot eines Bundesligisten platzieren zu dürfen, greifen die Firmen kräftig in die Tasche.

Diese Werbefläche ist heiß begehrt! Um das eigene Logo auf dem Trikot eines Bundesligisten platzieren zu dürfen, greifen die Firmen kräftig in die Tasche.

Diese Werbefläche ist heiß begehrt! Um das eigene Logo auf dem Trikot eines Bundesligisten platzieren zu dürfen, greifen die Firmen kräftig in die Tasche.

Doch natürlich gibt es auch beim Sponsoring echte Klassenunterschiede.

So bekommt der FC Bayern München für die Summe, die der FC Augsburg kassiert, maximal einen Buchstaben.

Großer Erfolg gleich große Einnahmen - diese Formel gilt auch bei der Trikotwerbung. Für die Underdogs der Liga bleibt nur ein kleiner Stück vom Kuchen übrig. Aber der Reihe nach:

Platz 18: Schlusslicht ist wie schon erwähnt der FC Augsburg – 1,5 Millonen Euro zahlt AL-KO in die Vereinskasse.

Platz 17: Die Ergo Versicherungen lassen sich den Schriftzug bei der SpVgg Greuther Fürth 2,2 Millionen Euro kosten.

Platz 16: Der SC Freiburg darf sich über den Klassenerhalt freuen. Zumindest bei den Trikot-Einnahmen lassen die Breisgauer zwei Klubs hinter sich. Der Konzern Ehrmann zahlt 2,5 Millionen Euro.

Platz 15: 2,8 Millionen Euro bekommt das Team von Norbert Meier. Die Zweitmarke von Vodafone Deutschland, o.tel.o, wird zur Saison 2012/2013 neuer Trikotsponsor von Fortuna Düsseldorf.

Platz 12: Entega hilft dem FSV Mainz mit jährlich 4 Millionen Euro (bis 2017) auf die Sprünge.

Platz 12: Hannover 96 lässt sich den Schriftzug auf der Brust ebenfalls mit 4 Millionen Euro bezahlen. TUI macht's möglich.

Platz 12: Der FC Nürnberg nimmt ebenfalls 4 Millionen Euro ein. Noch steht auf den Trikots "Wir sind der Club", Vorstandschef Martin Bader ist aber sicher, dass der Verein "die gewünschten vier Millionen plus bekommt". Man sei mit mehreren Unternehmen im Gespräch.

Platz 11: Borussia Mönchengladbach lässt sich von der Postbank ebenfalls 4,5 Millionen Euro überweisen.

Platz 10: 1899 Hoffenheim hat mit Dietmar Hopp einen Mäzen in der Hinterhand, durch das Trikotsponsoring werden nur 4,5 Millionen Euro (bis 2014) von Suntech generiert.

Platz 9: Krombacher zahlt 5,5 Millionen Euro an die Eintracht aus Frankfurt. Der Vertrag läuft zwar bis 2018. Nach einem Jahr als Trikotsponsor wird die Brauerei ab dem zweiten Vertragsjahr aber zum Premiumsponsor.

Platz 7: Der VfB Stuttgart kassiert 6 Millionen Euro für den Schriftzug Mercedes-Bank.

Platz 7: Bayer Leverkusen wirbt für Sunpower und darf sich ebenfalls über 6 Mio Euro freuen.

Platz 6: Werder Bremen kassiert deutlich mehr. Die Bremer besitzen angeblich eine Klausel im Vertrag mit Vermarkter Infront, der dem Verein 8 Millionen Euro pro Jahr garantiert - die Norddeutschen gehen mit "Wiesenhof" auf der Brust in die neue Saison.

Platz 5: Die Emirates lassen bis zu 8,5 Millionen (jährlich bis 2015) in Hamburg.

Platz 4: Fast das Doppelte streicht Borussia Dortmund ein. Bis zu 15 Millionen Euro verdient der Meister mit dem Schriftzug Evonik auf der Brust seiner Stars und gehört damit zum Spitzenquartett.

Platz 3: Satte 18 Millionen (jährlich bis 2017) überweist Gazprom an Schalke 04.

Platz 2: Schwer einzuschätzen ist die Summe, die der VfL Wolfsburg von Automobilhersteller VW bekommt. Die Schätzungen reichen von mindestens 20 bis weit über 30 Millionen Euro. Und zwar unbefristet!

Platz 1: Kein Unternehmen überweist in Deutschland jede Saison mehr für Trikotwerbung an einen Bundesliga-Klub als die Telekom. Mindestens 25 Millionen Euro erhält der Rekordsieger jedes Jahr.

Denn der FC Bayern steht für Erfolg. Auch wenn es in der vergangenen Saison nicht gelang, einen Titel zu gewinnen - so standen die Münchner doch in allen drei großen Wettbewerben im Finale!

Dass es am Ende nicht für die Meisterschaft reichte, ...

... der Pokal an den Konkurrenten ging und ...

... auch das CL-Finale mit einer Niederlage endete, macht nichts - ...

... die Telekom konnte sich starker TV-Präsenz sicher sein.

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