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Die Bundesliga in Wort und Witz: "Nur Thomas Müller kann dieses Tor machen"

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Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 0:0 (0:0) (Foto: imago/Revierfoto)

Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 0:0 (0:0)

Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 0:0 (0:0)

Beim Freitags-Gastspiel in Frankfurt kann der Hamburger SV aus seiner Überlegenheit kein Kapital schlagen. "Wir müssen einfach kerniger werden vor dem Tor", trauert HSV-Verteidiger Matthias Ostrzolek den vielen vergebenen Chancen nach.

Nach der Nullnummer im heimischen Stadion wird die Kritik an Eintracht-Trainer Armin Veh immer lauter. Der hat kein Verständnis für die Pfiffe der Fans: "Also bitte, dann sollen sie doch daheim bleiben. Das ist doch nicht normal."

Druck von seinen Chefs hat Veh offenbar nicht zu fürchten: "Armin Veh wackelt nicht", zitiert die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" SGE-Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing. "Wir sind in den Gremien ganz cool. Wir haben uns versprochen, nicht in Panik zu verfallen."

Borussia Mönchengladbach - 1. FC Köln 1:0 (1:0)

"Das hat sich mehr nach einem Freundschaftsspiel angefühlt." Kölns Torhüter Timo Horn wundert sich über die Leistung seiner Vordermänner in der ersten Halbzeit des Rheinderbys.

"Das kleine gallische Dorf Gladbach hat heute gewonnen." Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl kann den Erfolg seines Teams kaum glauben.

Borussias Torjäger Lars Stindl muss wegen seiner fünften Gelben Karte am nächsten Spieltag pausieren. Sein Trainer André Schubert ist darüber nicht allzu glücklich: "Ich muss ihn fragen, ob er nächstes Wochenende etwas Spezielles vorhat."

FC Ingolstadt - SV Werder Bremen 2:0 (1:0)

"Das Spiel war genauso wie das Wetter - super angenehm." Ingolstadts Torwart Ramazan Özcan hat nach dem Heimsieg gegen Werder nur positive Erinnerungen an den 22. Spieltag.

Anders sieht es beim unterlegenen Gast von der Weser aus. "Natürlich ist unsere Situation noch schlimmer geworden, noch schärfer, noch unangenehmer, noch gefährlicher", weiß Werders Trainer Viktor Skripnik die Lage einzuordnen.

Ähnlich ernüchtert ist Jannik Vestergaard. Auf die Frage, was positiv am Gastspiel seines Teams gewesen sei, antwortet der Bremer Ersatzkapitän: "Heute wenig."

TSG Hoffenheim - FSV Mainz 05 3:2 (1:1)

"Ich hab' 7000 Mal auf die Armbanduhr geschaut, wann die drei Minuten endlich um sind." Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann hat die letzten Minuten vor seinem ersten Heimsieg als Hoffenheimer Trainer mit Rechenübungen verbracht.

Auch Mark Uth hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Dass der Knoten beim Hoffenheimer Doppel-Torschützen erst jetzt platzt, verwundert ihn nicht: "Die Bundesliga ist ja kein Pipifax."

Bei den unterlegenen Mainzern herrscht dagegen Tristesse. "Auch wenn man dreimal hintereinander gewinnt, ist es ein ungutes Gefühl, zu verlieren", stellt FSV-Trainer Martin Schmidt deprimiert fest.

Hertha BSC - VfL Wolfsburg 1:1 (0:0)

Nach der Punkteteilung mit dem VfL Wolfsburg ist Hertha-Trainer Pal Dardai froh, dass er zur Aufstellung des kurz zuvor genesenen Toptorjäger Salomon Kalou gezwungen worden ist: "Salomon hat gespielt, weil Doktor und Physios es gesagt haben. Zum Glück, sonst würden wir jetzt hier sitzen und heulen."

Weniger erfreut über den Treffer des ivorischen Stürmers ist Wolfsburgs Übunsgleiter Dieter Hecking: "Das Gegentor war besser zu verteidigen."

Deutschlands Trainer des Jahres weiß aber auch: "Unter dem Strich war das ein leistungsgerechtes Unentschieden."

FC Bayern München - SV Darmstadt 98 3:1 (0:1)

Nach dem Spiel der Darmstädter Lilien beim FC Bayern München gibt es nur ein Gesprächsthema: Thomas Müllers Fallrückziehertor zum zwischenzeitlichen 2:1. "Dass das Tor schön war, wissen wir alle." Der Weltmeister, ganz bescheiden.

Darmstadts Trainer Dirk Schuster betrachtet das Müller-Tor mit gemischten Gefühlen: "Es ist ärgerlich, dass der FC Bayern immer das Tor des Monats gegen uns macht."

Doch damit nicht genug. Schuster weiß, dass sich das Schicksal immer dann gegen seine gegen seine Mannschaft verbündet, wenn sie beim Rekordmeister antreten muss: "Die Bayern brauchen gegen uns immer einen Sonntagsschuss."

Dabei gelingt den Lilien mit der 1:0-Pausenführung eine kleine Sensation. Mittelfeldspieler Florian Jungwirth hat diesbezüglich jedoch schlechte Erfahrungen: "Es ist immer dumm, in der Allianz Arena zur Halbzeit zu führen. Da sind die Jungs noch wütender."

Schuld an der Bayern-Wut ist Sandro Wagner. Der zeigt sich überrascht vom Abwehrverhalten des Bayern-Debütanten Serdar Tasci: "Es war nicht schwer, den reinzumachen."

Dann schlägt jedoch die Stunde des Thomas Müller. Dessen Teamkollege Franck Ribéry ist sich sicher: "Nur Thomas Müller kann dieses Tor machen."

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