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Sonntag, 03. Oktober 2010

Von Aktivist bis Wismut: Trägerbetriebe im DDR-Fußball

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Aktivist - Bergbau

Aktivist - Bergbau

Aktivist - Bergbau

Heutzutage firmiert die einstige BSG Aktivist Schwarze Pumpe als FSV Hoyerswerda und ist in der Bezirksklasse Dresden aktiv.

Aufbau – Bauwirtschaft

Armeesportverein - Nationale Volksarmee:

Chemie – chemische sowie Glas- und Keramikindustrie

Die BSG Chemie Premnitz wurden als BSG Kunstseidewerk Premnitz gegründet, benannten sich aber rasch um. Als Fahrstuhlmannschaft pendelte die Fußballabteilung zwischen zweiter und dritter DDR-Liga.

Dynamo – Volkspolizei wie bei Dynamo Dresden, Zoll ...

... die Staatssicherheit wie beim BFC Dynamo. Das Bild zeigt die historischen Wappen des Lieblingsklubs von Erich Mielke.

Einheit – staatliche und kommunale Verwaltungen

Der SC Einheit Dresden wurde nach Vollzug der Deutschen Einheit aufgelöst.

Empor – Handel und Versorgung

Energie – Energiebetriebe

Fortschritt – Leicht- und Textilindustrie

Die BSG KKW Greifswald ging 1968 aus der BSG Einheit Greifswald hervor, als mit dem Bau des Kernkraftwerkes Greifswald begonnen wurde. Die Fußballabteilung war vorwiegend zweitklassig aktiv.

Lokomotive – Deutsche Reichsbahn

Einmal Lok, immer Lok - der 1. FC Lokomotive Leipzig zählt zu den erfolgreichsten DDR-Oberligisten.

Medizin – Gesundheitswesen: Beispielhaft zu nennen ist die BSG Medizin Markkleeberg, die aber schon 1959 in die BSG Aktivist Markkleeberg umgewandelt wurde.

Motor – Maschinen- und Fahrzeugbau

Die BSG Motor Babelsberg heißt heute SV Babelsberg und spielt drittklassigen Fußball.

Im Logo von der BSG Motor Zwickau, die 1968 in Sachsenring Zwickau umbenannt wurde und inzwischen FSV Zwickau heißt, erkennen nicht nur DDR-Kenner das Trabant-Logo.

Robotron - Elektrotechnik und Elektronik

Rotation – Presse, grafische Betriebe, Bühne, Film und Funk

Stahl – Metallurgie, Hüttenbetriebe

Das Logo von Stahl Brandenburg wurde nur dezent modernisiert.

Traktor – Land- und Forstwirtschaft

Turbine – Energiebetriebe, Wasserwirtschaft

Turbine Potsdam ist amtierende Meisterin im Frauenfußball und Titelverteidigerin in der Champions League der Frauen.

Wismut – Erzbergbau

Der SV Wismut Aue heißt inzwischen FC Erzgebirge Aue und spielt seit der Saison 2010/11 wieder in der 2. Fußball-Bundesliga.

Ein Großteil der Wappen stammt vom ehrenamtlichen Projekt "Der Wappensalon", im Internet zu erreichen, Sie ahnen es, unter www.wappensalon.de. Den Wappensalon gibt es seit August 2006.

Er hilft Sportvereinen, eine Vektorgrafik des Klublogos zu erstellen - und bietet sie dann für nicht kommerzielle Zwecke zum Download an. Inzwischen sind das mehr als 2500 Vereine, wie Initiator Andreas Ziener berichtet.

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