Bilderserie

Googles schlauer Streaming-Stick: Die besten Apps für Chromecast

Von Klaus Wedekind

Bild 1 von 31
Seit Kurzem ist auch in Deutschland Googles Streaming-Stick Chromecast für 35 Euro erhältlich. (Foto: ASSOCIATED PRESS)

Seit Kurzem ist auch in Deutschland Googles Streaming-Stick Chromecast für 35 Euro erhältlich.

Seit Kurzem ist auch in Deutschland Googles Streaming-Stick Chromecast für 35 Euro erhältlich.

Er wird per HDMI an Fernseher angeschlossen und über USB oder ein Netztteil mit Strom versorgt.

Mit dem Gerät ist es möglich, von Android-, aber auch von iPhones und iPads aus Fotos, Videos, Musik oder Spiele drahtlos zum TV-Gerät zu übertragen.

Man kann auch auf PCs Googles Browser Chrome als Streaming-Zentrale verwenden.

Um Videos vom Computer zu übertragen, empfiehlt sich die Chrome-App Videostream.

Für die Fernsteuerung nutzt man dann auf dem Smartphone die App Videostream Chromecast: Remote.

Ohne Fernbedienung, aber durchaus funktional ist die Chrome-Erweiterung Google Cast, mit der man auch geöffnete Tabs auf dem TV-Gerät betrachten kann.

Vermutlich möchten die meisten Nutzer aber Inhalte von ihrem Smartphone bequem auf dem großen TV-Bildschirm sehen.

Deshalb sind gute Apps heiß begehrt, aber noch relativ rar gesät.

Seit Google im Februar Entwicklern die Möglichkeit eröffnet hat, ihre Apps anzupassen oder neue zu schreiben, wächst das Angebot aber rasant.

Am besten funktioniert Chromecast allerdings immer noch mit Googles eigenen Medien-Apps Play Movies, ...

... Youtube ...

... und Play Music

Das gilt auch für die iOS-Apps.

Watchever, ein Flatrate-Streaming-Dienst für Filme und Serien ...

... und die Online-Videothek Maxdome gehören in Deutschland zu den Chromecast-Pionieren und zu Googles erster Wahl.

Auch Vevo, der Spezialist für Musikvideos ...

... sowie Plex ...

... und Real Player Cloud, die Nutzer-Bibliotheken über ihre Server bereitstellen, sind in Googles aktueller Top 9.

Cast Store ist eine Übersicht, in der man alle weiteren Android-Apps für Chromecast findet.

Die meisten davon sind bisher noch kaum zu gebrauchen, aber einige sind schon sehr vielversprechend.

Sucht man eine App, mit der man seine eigenen Bilder, Musik und Videos an den Stick schicken kann, steht Koushik Duttas AllCast an erster Stelle. Sie greift auch auf Cloud-Medien bei Dropbox oder Google Drive zu. Die Vollversion kostet 3,65 Euro.

Etwas schlanker ist LocalCast, macht aber einen etwas ausgereifteren Eindruck und bietet unter anderem die Möglichkeit, eine Diashow mit eigener Musik zu erstellen. Schon für einen Euro kann man die Werbung entfernen.

Avia ist ein Allrounder, der in der Kauf-Variante (2,99 Euro) auch Medien aus Dropbox streamt.

Wer neben dem Chromecast auch auf DLNA-fähige Fernseher, Spielekonsolen und viele andere Geräte streamen möchte, kommt am Tausendsassa BubbleUPnP nicht vorbei.

Googles PhotoCast ist ein Spezialist für Bilder und überträgt Fotos am schnellsten. Allerdings ist das auch alles, was die App bisher kann.

Damit der Fernseher auch nützliche Inhalte wie Wetter, RSS-Feeds oder Verkehrsinfos anzeigt, wenn nichts direkt gestreamt wird, lohnt es sich, für MyCastScreen 72 Cent auszugeben.

Web Video Caster streamt eingebettete Clips direkt aus Webseiten heraus an den Chromecast. Damit gibt's auch eine Lösung für Vimeo, bis eine offizielle App für die Video-Plattform erscheint.

Wer den großartigen Android-Dateimanager Solid Explorer nutzt, kann sich das Solid Explorer Cast Plugin installieren und direkt aus einem Ordner herausstreamen.

Für iOS-Nutzer sieht das Chromecast-Angebot neben Googles eigenen Anwendungen noch recht dünn aus. Im Test schlug sich bei der Übertragung von Musik, Bildern und Videos bisher CastOnTV am besten.

Aber auch für iPhones und iPads sollte es bald mehr und bessere Apps für den günstigen Streaming-Stick geben. Das Potenzial des Chromecast ist bei Weitem noch nicht ausgeschöpft.

weitere Bilderserien