Anwenderfreundlich bis konzeptlosFestplatten-Imager im Test
Festplatten-Imager können klassische Back-up-Lösungen auf Dauer nicht ersetzen. Diese sind zwar bequem, stellen aber nur eine Momentaufnahme dar.
Festplatten-Imager können klassische Back-up-Lösungen auf Dauer nicht ersetzen. Zwar böten diese Programme eine bequeme Lösung, um Momentaufnahmen von den auf der Festplatte des Rechners gespeicherten Daten zu machen, berichtet die Computerzeitschrift "c't". Doch die Abbilddateien der Festplatten-Imager ließen sich nur mit der zugehörigen Software wiederherstellen. "Und keiner kann voraussagen, ob der benötigte Imager in zehn Jahren noch auf den dann erhältlichen Systemen funktioniert."
Die Zeitschrift hat neun Imaging-Programme gestestet. Imaging-Programme kopieren einmal sämtliche Daten und das Betriebssystem auf einen externen Speicher. Anschließend werden dann regelmäßig alle Veränderungen aufgezeichnet. Kommt es zu einem Festplatten-Crash, kann der Anwender zum Beispiel sein komplettes System auf eine neue Platte übertragen. Die untersuchten Programme schnitten allerdings sehr unterschiedlich ab. Am schnellsten arbeitete die in Windows Vista enthaltene Complete-PC-Sicherung gefolgt von Ghost und Drive Snapshot. Als besonders anwenderfreundlich stuft die c't Acronis True Image 11 und Norton Ghost 14 ein. Paragons Drive Backup könne zwar technisch punkten, wirke jedoch von der Bedienoberfläche her konzeptlos.