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Kaum eine Schauspielerin balanciert so sicher …
… zwischen Hollywood-Glamour …
… und internationalem, …
… vor allem aber europäischem Autorenkino. (Mit Pedro Almodóvar, Mitte, und Antonio Banderas)
Zwischen heiteren Komödien, …
… hintersinnigen Tragödien …
… und anspruchsvollen Dramen.
Die Spanierin Penélope Cruz Sánchez ist ein Star in beiden Welten …
… und vielleicht hat sie sich gerade deshalb ihre Bodenhaftung, …
… ihre Natürlichkeit …
… und auch ihre humorvolle, ironische Art bewahrt.
Denn trotz des Starrummels …
… und der Wahl unter die zehn bestgekleideten Frauen der Welt durch "Vanity Fair", …
… scheint Cruz ihren schönen Kopf nicht zu verlieren.
Dafür ist sie Stammgast auf internationalen Festivals, …
… und wird mit Preisen überhäuft.
Als erste Spanierin erhielt sie einen Oscar - für ihre Nebenrolle in Woody Allens Film "Vicky Cristina Barcelona", ...
... in dem sie neben Scarlett Johansson spielt.
Für den gleichen Film erhielt Cruz auch den britischen BAFTA-Award, …
… und den Spirit Award.
Ganz zu schweigen von den "spanischen Oscars", den Goya-Preisen, die sie gleich mehrfach einheimste.
In Cannes wurde sie für ihre Rolle in "Volver" ausgezeichnet.
Und auch der Europäische Filmpreis gehört in ihre Sammlung. Sie erhielt ihn zusammen mit ihrem Kollegen Javier Bardem, …
… der übrigens auch Cruz' Verlobter ist.
Ob ihr neuester Film "Zerrissene Umarmungen" ähnlich erfolgreich wird? (Szene aus dem Film)
Zumindest arbeitet sie wieder einmal mit dem preisgekrönten spanischen Regisseur Pedro Almodóvar zusammen, …
… für den sie bereits mehrmals vor der Kamera stand … (Szene aus "Alles über meine Mutter")
… und der sie als seine Muse bezeichnet.
Der Regisseur ist voll des Lobes für seinen Star: "Sie weint sehr gut", verkündete er kürzlich in Berlin. "Sie ist absolut emotional."
"Er ist der Grund, dass ich Schauspielerin geworden bin", konterte Cruz das Lob. "Mit Pedro zu arbeiten ist immer sehr inspirierend."
Ein Glück, denn typisch Almodóvar vereint "Zerrissene Umarmungen" nicht nur verschiedene Genres wie Krimi, Thriller, Drama und Liebesgeschichte, …
… sondern bietet auch eine Handlung mit allerlei Verwicklungen und Wendungen: …
… Eine Affäre mit dem Regisseur ihres neuen Films bringt Schauspielerin Lena die Rache ihres alten Ehemannes ein, dem Produzenten des Streifens.
Lena stirbt bei einem Autounfall, ihr Liebhaber Mateo erblindet.
Jahre später beauftragt der Sohn des Produzenten Mateo, das Leben seines Vaters zu einem Drehbuch zu verarbeiten – und konfrontiert ihn so wieder mit den Geschehnissen, die zu Lenas Tod führten.
"Die Kamera weidet sich am Gesicht der spanischen Schauspielerin", schrieb eine Kritikerin.
Und das wohl zu Recht, denn ausdrucksstärker, …
… natürlicher …
… und schöner ist kaum eine Schauspielerin.
Außer vielleicht Cruz' enge Freundin Salma Hayek, …
… mit der sie in "Bandidas" vor der Kamera stand.
Dass Cruz Schauspielerin wird, war zunächst aber nicht klar.
Die Tochter eines Automechanikers und einer Sekretärin nahm neun Jahre Ballettunterricht am spanischen Nationalkonservatorium.
Der Gewinn eines Talentwettbewerbs bescherte ihr aber erste Auftritte in Fernsehshows und Musikvideos.
Erstes internationales Aufsehen erregte sie 1992 in dem spanischen Film "Belle Epoque", der mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
Doch es war Almodóvar, der ihr zum internationalen Durchbruch verhalf.
Nach dem Film "Alles über meine Mutter" erhielt sie etliche Rollenangebote auf beiden Seiten des Atlantiks.
So spielte sie neben Johnny Depp in "Blow", …
… mit Nikolas Cage in "Corellis Mandoline" …
… und neben Tom Cruise in "Vanilla Sky", einem Remake des spanischen "Open your Eyes", in dem sie bereits dieselbe Rolle gespielt hatte.
Doch der große Erfolg blieb aus, und so kehrte sie für "Volver" zu Almodóvar zurück – und wurde wieder mit Preisen überschüttet.
Ihr kann man auf Dauer eben nicht widerstehen.
Und so darf man sich noch auf viele Auftritte der feurigen Spanierin freuen, …
… die einfach überall …
… und in jedem Outfit, …
… aber auch wirklich jedem Outfit, ...
... eine gute Figur macht.
Ach ja, und natürlich auf der Leinwand: Weitermachen, bitte! (Text: Markus Lippold)
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