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Come on Barbie, let's go party: Puppenoptik vom Schönheitschirurgen

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In diesem Schlüpfer will nicht jeder stecken ... (Foto: Instagram/rodrigoalvesuk)

In diesem Schlüpfer will nicht jeder stecken ...

In diesem Schlüpfer will nicht jeder stecken ...

... - Rodrigo Alves schon. Der 31-Jährige hat angeblich bereits über 235.000 Euro dafür ausgegeben, um "ein besserer Mensch zu werden".

Jetzt sieht er der Mattel-Puppe Ken zum Verwechseln ähnlich. Seine Absicht sei das allerdings nie gewesen, beteuert Alves auf seinem Instagram-Account.

Mit dem ersten medial gehypten "Ken", Justin Jedlica, versteht sich Alves also vermutlich nur aus Promotion-Gründen besonders gut.

Der Flugbegleiter soll sich etwa 30-mal unters Messer gelegt haben. Als die Ärzte in Großbritannien sich weigerten, ihn weiter zu behandeln, soll er sich neue Chirurgen in Kolumbien gesucht haben.

"Ich war früher einmal fett, missgebildet und wurde zu Tode gemobbt", erklärt Alves sein künstliches Antlitz auf Instagram. "Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich entschieden habe, mich neu zu erfinden."

Neu erfunden hat sich auch Celso Santebanes. Etwa 41.000 Euro war ihm sein puppengleiches Gesicht wert.

Als Kind sammelte er die Spielzeuge, heute sieht der 20-jährige Brasilianer aus wie eins - und sein großer Plan ist es, die "Celso Doll" zum nächsten Puppen-Hit zu machen.

Bis es damit so weit ist, eifert Santebanes weiter einem Plastikvorbild nach ...

... und schürzt für seine Instagram-Follower die Lippen, von denen hat er nämlich mehr als seine Ken-Vorgänger. Der Berühmteste von ihnen ist noch weit vor Alves jedoch nach wie vor ...

... Justin Jedlica! Der 34-jährige New Yorker lässt sich, seit er 18 Jahre alt ist, chirurgisch "verschönern".

Über 150 Eingriffe hat Jedlica mittlerweile durchgestanden. Dass er heute als "Ken" bekannt ist, hat er nicht geplant ...

... - auch wenn es ihm schmeichelt. Eigentlich hatte sich der "Schönheitschirurgie-Süchtige", wie er sich selbst nennt, bei seiner Verwandlung eher an Anime-Figuren orientieren wollen.

So oder so scheint Jedlica mit seinem Spiegelbild vollkommen zufrieden: "Ich war schon immer verrückt nach Schönheitsoperationen als Ausdruck meiner Kreativität. ...

... Bis zu einem gewissen Grad behandele ich mich als Skulptur, als mein eigenes Kunstwerk. Ich sehe keinen Grund dafür, damit aufzuhören. Das wäre, als würde man Picasso bitten, nicht zu malen."

Überflüssig, zu erklären, dass Jedlicas Silikon nicht nur im Gesicht verteilt ist. So gerne wie Ken Nr. 1 sich selbst, aber auch seine Ken-Kollegen hat, so wenig kann er das Damen-Pendant leiden.

Die 29-jährige Valeria Lukyanova ist das wohl heftigste Barbie-Imitat. Sie und Jedlica haben sich nur ein einziges Mal getroffen, ausstehen können sie sich nicht: ...

... "Valeria präsentiert sich als lebende Barbie-Puppe", so Jedlica einmal in einem Interview. "Aber sie ist nur eine Illusion." Im Gegensatz zu ihm, der seinen Körper dauerhafter Veränderung unterziehe, würde sich "Barbie" lediglich schminken und verkleiden.

Tatsächlich behauptet Lukyanova, eine Brust-OP sei der einzige chirurgische Eingriff, dem sie sich unterzogen habe.

Gerüchte, wonach sie sich Rippen habe entfernen lassen, um ihre unnatürlich schmale Taille zu bekommen, bestreitet "Barbie". Sie treibe schließlich Sport.

Nicht zu vergessen: Lukyanova ist nicht nur Vegetarierin, sie ernährt sich ausschließlich von Flüssigkeiten - als Vorstufe zur Luft- und Licht-Diät.

Im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen ist die menschliche Barbie-Version nämlich nicht nur auf ihr Aussehen fixiert, sie nutzt es nach eigenen Angaben bloß als Mittel zum Zweck: ...

... vor allem ist die großbusige Blonde nämlich nicht nur großbusig und blond, sondern ein Medium. Sie lehrt andere, ihren Körper im Geist zu verlassen. Außerdem findet Lukyanova, ...

... durch die Vermischung verschiedener Nationalitäten würden hässlichere Kinder geboren. Diese Aussage ist der beste Beweis, dass sie mindestens eine weitere OP über sich hat ergehen lassen, nämlich die totale Hirn-Amputation. Sie selbst würde übrigens lieber unter Qualen sterben, als Nachwuchs zu bekommen. Wie auch, Ken will sie ja nicht!!

Egal, da kommt eh kein normaler Mensch mehr mit. In der Plastik-Variante sind Barbie und Ken nach wie vor am sympathischsten - und sie machen sich auch weniger eigene Gedanken. (ame)

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