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"You talkin' to me?": Robert de Niro, einer wie keiner

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Seine Filme sind Klassiker, … (Foto: picture-alliance / dpa)

Seine Filme sind Klassiker, …

Seine Filme sind Klassiker, …

… seine Stimme ist ein Klassiker, …

… er selbst ist ein Klassiker.

Seit über 40 Jahren wird Robert De Niro von vielen verehrt ...

... und umjubelt.

Am 17. August 2013 wurde der Schauspieler 70 Jahre alt.

Robert de Niros Heimatstadt ist New York, ...

... von der er bis heute sagt, dass sie für ihn die aufregendste Stadt der Welt sei.

Hier entdeckt er als junger Mann auch sein Talent: "Ich wollte schon mit zehn Jahren Schauspieler werden."

Damals lebt er nur wenige Blocks von Martin Scorsese entfernt, …

… der ihm viele Jahre später mit der Rolle des Johnny Boy in seinem Film "Hexenkessel" die Karriere ebnet.

Und die geht von da an steil bergauf.

Robert De Niros Kunst, nicht nur wandelbar zu sein, ...

... sondern auch hart für seine Rollen zu arbeiten, …

… sich in seine Figuren hineinzufühlen ...

... und völlig in ihnen aufzugehen, …

... bringt ihm den Spitznamen "Chamäleon" ein.

Das überzeugt auch den Regisseur Francis Ford Coppola. Er ...

... gibt De Niro die begehrte Rolle des "Paten" Vito Corleone in "Der Pate II", den im ersten Teil sein Idol Marlon Brando darstellt.

Extra für die Rolle lernt er vier Monate lang den sizilianischen Dialekt. Die Mühe zahlt sich aus, denn er ergattert so seinen ersten Oscar als bester Nebendarsteller.

De Niro zeigt daraufhin, dass er alles spielen kann.

Aber besonders die Zusammenarbeit mit seinem Freund, Regisseur Martin Scorsese, bringt seine Karriere nach vorne.

Mit ihm dreht er Kult-Filme wie "Taxi-Driver" mit seinem legendären Spruch "You talkin' to me?" (Du laberst mich an?), …

… "New York, New York" mit Liza Minelli …

… und "Wie ein wilder Stier", in der er die Box-Legende Jake LaMotta porträtiert.

Für diese Rolle bereitet sich De Niro fast ein Jahr lang akribisch mit Box-Training vor.

Er legt sogar 30 Pfund während der Dreharbeiten zu, um den Boxer auch nach seinem Karriereende darzustellen. Mit Erfolg: …

… Hierfür heimst er seinen zweiten Oscar ein.

Und auch in sein beliebtes Mafia-Milieu führt ihn Scorsese in "Goodfellas" zurück.

In "Heat" trifft er endlich auf seinen ebenbürtigen Gegenpart: Al Pacino.

Doch dann entdeckt De Niro den Humor für sich, …

… Gangster-Kömodien wie Quentin Tarantinos "Jackie Brown" mit Samuel L. Jackson, …

… "Reine Nervensache" an der Seite von Billy Crystal …

… und "Showtime" neben Eddie Murphy haben es ihm angetan.

Je älter Robert De Niro wird, desto mehr Spaß scheint er an Familienkomödien zu haben.

Als Jack Byrnes hat er in "Meine Braut, ihr Vater und ich", …

… "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" …

… und "Meine Frau, unsere Kinder und ich" die ganze Sippe unter Kontrolle.

De Niro hat selbst sechs Kinder, …

… auch wenn es in seinem Liebesleben nicht immer auf Anhieb geklappt hat.

1976 heiratet De Niro seine erste Frau Diahnne Abbott. Das Paar lässt sich aber zwölf Jahre später wieder scheiden.

Auch die zweite Ehe hat Startschwierigkeiten: 1997 gibt er Grace Hightower das Ja-Wort, beantragt zwischenzeitlich eine - nicht rechtskräftige - Scheidung …

… und heiratet sie 2004 noch einmal.

Auch bei seinen langjährigen Freunden Martin Scorsese und Meryl Streep, ...

… Al Pacino …

… und Dustin Hoffman fühlt er sich pudelwohl.

Ganz im Gegensatz zur Medienwelt. Mit Interviews hat De Niro es nicht so, die ...

... meidet der pressescheue New Yorker …

… genauso wie Hollywood: "Nach Los Angeles fahre ich nur, wenn ich dafür bezahlt werde."

Und trotzdem ist er einer der produktivsten amerikanischen Filmstars überhaupt.

Dabei schauspielert De Niro nicht nur, sondern führt auch selbst Regie.

Mit seiner Produktionsfirma Tribeca gründet er das gleichnamige Filmfestival in Manhattan.

Und auch für die kommenden Jahre hat er schon wieder eine Menge Filme im Gepäck.

So macht De Niro das Älterwerden doch sicher Spaß. (hmü)

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