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Sonntag, 28. Juni 2015

Von wegen anstößig: Stillende Göttinnen

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Nackte Brüste sind in der Mode- und Werbewelt etwas ganz Alltägliches. (Foto: dpa)

Nackte Brüste sind in der Mode- und Werbewelt etwas ganz Alltägliches.

Nackte Brüste sind in der Mode- und Werbewelt etwas ganz Alltägliches.

Aber wehe, Mütter entblößen in aller Öffentlichkeit ihre Brüste - das finden erstaunlich viele Menschen anstößig.

Dabei ist Stillen ist nicht nur das Natürlichste auf der Welt, sondern vor allem für Mutter und Kind gesund. Und doch ist es seit vielen Jahren ein heiß diskutiertes Thema.

Als Reaktion auf die Debatte veröffentlichte die US-Amerikanerin Ivette Ivens ein Buch mit dem Titel "Breastfeeding Goddesses" (Stillende Göttinnen).

Die Künstlerin will darauf aufmerksam machen, dass das Stillen eines Kindes "ein komplett natürlicher Prozess ist".

"Alle sagen doch: Stillen ist das Natürlichste der Welt. Warum verstecken wir uns dann oft so verschämt?"

"Ich möchte, dass Menschen die Fotos anschauen und es als genauso natürlich empfinden, ...

... als würde eine Katze ihre Jungen versorgen - oder jedes andere Säugetier, falls man keine Katzen mag."

"Mütter, hört auf, euch beim Stillen zu verstecken", lautet Ivens Botschaft.

In ihren opulent inszenierten Bildern zeigt sie stillende Frauen auf der Straße, ...

... auf dem Fußboden, ...

... im Wald, ...

... unter der Wäscheleine und ...

... im Schnee.

In zauberhaften Szenarien porträtiert Ivens Frauen und verwandelt ...

... jede einzelne in eine wunderschöne Göttin.

"Es ist eigentlich erstaunlich, dass etwas, was während Jahrtausenden völlig normal und richtig war, nämlich das Kind an der Brust zu ernähren, in neuerer Zeit in Verruf geraten ist und nun mit viel Mühe wieder eingeführt werden muss."

Ivens, die selber zweifache Mutter ist, ist auch eine Verfechterin für längere Stillzeiten.

"Kinder wissen, wann es Zeit ist, sich von der Muttermilch zu entwöhnen", sagt sie.

Und Mütter wissen es auch. (dsi)

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