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Mittwoch, 21. Juni 2017

Weltgrößte Flugmesse bei Paris: Airbus und Boeing duellieren sich in Le Bourget

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Augen auf in Le Bourget - auf dem Flughafen vor den Toren von Paris … (Foto: REUTERS)

Augen auf in Le Bourget - auf dem Flughafen vor den Toren von Paris …

Augen auf in Le Bourget - auf dem Flughafen vor den Toren von Paris …

… findet dieser Tage der 52. Salon international de l'aéronautique et de l'espace statt. Die Messe …

… ist die größte Luftfahrtschau der Welt.

Bis 25. Juni präsentieren sich auf dem Aéroport de Paris-Le Bourget ...

... insgesamt 2370 Aussteller aus der Luft- und …

… Raumfahrt sowie …

… aus der Rüstungsindustrie.

Zunächst rechnen die Veranstalter mit etwa 150.000 Fachbesuchern.

Ab 23. Juni ist die Messe auch für das breite Publikum geöffnet. Dann sollen mehr als 350.000 Besucher auf das Gelände strömen.

Einer der ersten Gäste ist Emmanuel Macron.

Nach einem 15-Minuten-Kurzflug vom Militärflugplatz Villacoublay südwestlich von Paris …

… landet der neue französische Präsident an Bord eines Militär-Transporters A400M in Le Bourget.

Das Modell des Flugzeugherstellers Airbus ist vor allem wegen Mehrkosten, technischer Pannen und Lieferverspätungen berühmt-berüchtigt.

Begrüßt wird Macron von einer Flugeinlage der französischen Luftwaffe.

Danach wird der 39-Jährige über das Gelände geführt.

Nach ein paar bedeutsamen Handschlägen ...

... richtet Macron gemeinsam mit der (inzwischen zurückgetretenen) Verteidigungsministerin Sylvie Goulard den Blick gebannt gen Himmel. Dort ...

… gibt es eine beeindruckende Flugshow zu bestaunen. Diese ...

… ist auch in diesem Jahr ein Kampf der Bilder zwischen Airbus und dem US-Konkurrenten Boeing.

Die Europäer wollen unter anderem mit dem Langstrecken-Modell A350-1000, …

… dem oft gescholtenen A400M sowie dem weltgrößten Passagierjet A380 und …

… dem Mittelstreckenjet A321neo punkten.

Boeing setzt dem den 737 MAX 10 und …

… den Dreamliner in der Version 787-10 entgegen.

Für Dassault ist Le Bourget ein Heimspiel.

Der französische Rüstungsunternehmer präsentiert wie in den Vorjahren das zweistrahlige Kampflugzeug Rafale sowie ...

... seinen Business-Jet Falcon 8X.

Eine erste Erkenntnis der Messe ist, dass der Flugzeugbau wieder stärker vom Nationalstolz beherrscht wird.

Immer mehr Nationen drücken eigene Jets in den gesättigten Markt, darunter Brasilien ...

... mit dem Embraer KC-390.

Auch Chinesen und Russen stehen mit neuen Modellen in den Startlöchern, mit modernen Antrieben aus dem Westen.

Aus China soll in diesem Jahr der Mittelstreckenjet C919 (hier im Mai) zu bestaunen sein.

Außerdem präsentiert der chinesische Hersteller AVIC seine unbemannte, aber bewaffnete, Drohne Wing Loong II.

Auch russische Hersteller rücken näher an Airbus und Boeing und ...

... bestechen mit dem MS-21 ...

... sowie moderner Weltraumtechnologie.

Es ist fraglich, ob die neuen, riesigen abgeknickten Flügelenden am neuen A380 Airbus einen Vorteil gegenüber der drückenden Konkurrenz verschaffen werden.

Airbus-Verkaufschef John Leahy nimmt vor allem die Chinesen ernst. Sie stellten heute zwar keine Bedrohung dar: "Aber in 20 Jahren werden sie zu den weltgrößten Flugzeugherstellern gehören."

Wenn auch Airbus weiter zu dieser Kategorie gehören will, sollte sich der Luftfahrtkonzern auch dem boomenden Sektor des Drohnen- und Flugautobaus (hier ein "Pegasus 1" des französischen Unternehmers Jerome Dauffy) widmen.

Der Wettlauf um dieses Segment hat längst begonnen - wie unter anderem das Modell des slowakischen Unternehmens AeroMobil zeigt.

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