Mittwoch, 08. Juli 2009
Nach Amoklauf von Winnenden: 148 Trittbrettfahrer in Bayern
Der Amokläufer Tim K. hatte bei Stuttgart insgesamt fünfzehn Menschen in der Albertville-Realschule und später auf seiner Flucht erschossen.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Nach dem Amoklauf von Winnenden hat es in Bayern zahlreiche Drohungen von Nachahmungstätern gegeben. Seit der Tat am 11. März seien im Freistaat 148 solche Fälle gemeldet worden, bestätigte das bayerische Innenministerium einen Bericht der "Welt". Die Polizei stellte zahlreiche Waffen und Computer sicher. Mehrere Schüler wurden in psychiatrische Behandlung gebracht. Auch ein Lehrer wollte sich mit einem Gewaltakt rächen - der Pädagoge an einer Waldorfschule hatte seinen Job verloren.
"Erschreckend ist, wie viele junge Menschen aus Jux und Tollerei mit angekündigten Amoktaten Menschen in Angst und Schrecken versetzen", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) der Zeitung.
Er warnte potenzielle Trittbrettfahrer vor ernsthaften strafrechtlichen und finanziellen Folgen: "Solche Taten können die Zukunft eines jungen Menschen zerstören. Denn welcher Arbeitgeber stellt einen Bewerber ein, der wegen der Ankündigung eines Amoklaufs vorbestraft ist."
dpa
Hintergründe zur Nachricht
Bilderserien zur Nachricht
Panorama
-
Historische Gebäude
Coburger Altstadt brennt
-
Detonation tötet einen Menschen in Chile
Auto löst Landmine aus
-
Acht schlimme Jahre in Bosnien
Deutsche als Sklavin gehalten
-
Todesfall beim Volleyballspiel in Japan
Russischer Konsul stirbt
-
Raffaels Kultbild wird 500
"Die Sixtina lehrt Ehrfurcht"
-
In Kampfuniform
Finne erschießt Nachtschwärmer
-
Totschlag vor 33 Jahren
51-Jähriger angeklagt
-
Berlusconi und seine Partys
Mädchen tanzte als Obama
-
Operation gegen Hells Angels in Kiel
Polizei sucht Folterkammer
-
Strandgut erinnert an Katastrophe
Tsunami-Harley wird ausgestellt
-
Busunglück mit 14 Toten
Anwalt fordert Bewährungsstrafe
-
Mit Frau und vier Kindern
Evangelischer Pastor wird Priester

