Vogelgrippe im Nordosten17.000 Tiere werden getötet
Angesichts der Übertragungsgefahr entschließt sich der Landkreis Parchim zur Tötung von 17.000 Enten und Gänsen, bei denen der Influenzavirus H5 festgestellt wurde. Zunächst sollten die Tiere noch geschlachtet und vermarktet werden.
Die 17.000 Enten und Gänse
aus einem von Vogelgrippe-Viren befallenen Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern werden
getötet. Der Landkreis Parchim habe dies angeordnet, um eine weitere Verbreitung
des Erregers auf andere Tierbestände zu verhindern, teilte das Agrarministerium
mit.
Zwar stellten die Behörden nur den nicht krankmachenden Virus H5 fest. Diese Influenzaviren hätten aber die
Eigenschaft, sich von nicht bis wenig krankmachenden zu hochansteckenden Erregern
zu entwickeln. "Genau darin liegt die Gefahr", erklärte Landestierärztin
Maria Dayen. 2008 hatte ein solch gefährliches Virus Wildvögel und Nutztiere in Deutschland befallen.
Zunächst hieß es, die Tiere könnten noch geschlachtet und vermarktet werden. Nun soll ein Spezialunternehmen die Tiere töten. Dem Landwirt wird der
Wert des Geflügels aus der Tierseuchenkasse erstattet.