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In dem gelben Haus wurde die Prostituierte getötet.
In dem gelben Haus wurde die Prostituierte getötet.(Foto: dpa)

"Klingeln bei Müller": 22-Jähriger gesteht Mord

In Rostock wird eine Prostituierte getötet. Das Verbrechen bleibt tagelang unbemerkt. Jetzt gesteht ein junger Mann die Tat. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Nach dem gewaltsamen Tod einer 52-jährigen Prostituierten in Rostock hat das Amtsgericht Haftbefehl gegen einen jungen Mann erlassen. Der 22-Jährige hatte sich selbst der Polizei gestellt. Zur Todesursache sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft, dass die Ukrainerin verblutet sei. Genaueres teilte sie nicht mit.

Die Frau soll danach schon vor mehreren Tagen getötet worden sein. Der mutmaßliche Täter sei kein Kunde der Prostituierten gewesen, sagte die Sprecherin. Er habe sich zwar Zutritt zu der Wohnung verschafft, habe aber keine sexuellen Leistungen in Anspruch genommen.

Die Wohnung ist eine sogenannte Modelwohnung. Nach Angaben der "Norddeutschen Neuesten Nachrichten" ist die Adresse in der Rostocker Doberaner Straße bekannt. Frauen, die sich Jasmin, Jessica, Anita oder auch Lia nennen, werben hier um Kunden. Immer wieder heiße es: "Klingeln bei Müller." Eine übliche Vorgehensweise im Milieu. Denn Modelwohnungen sind von außen nicht als solche zu erkennen. Die Freier müssen wissen, wo sie klingeln sollen, um dann eingelassen zu werden. In Internetforen tauschen sich Kunden über ihre Erfahrungen in der Doberaner Straße aus.

Quelle: n-tv.de

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