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Mittwoch, 06. August 2008

Kreditkartenbetrug in den USA: 40 Millionen Daten gestohlen

Im bislang größten und kompliziertesten Fall von Kreditkartenbetrug in den USA sind elf Verdächtige angeklagt, die Daten von rund 40 Millionen Karteninhabern gestohlen zu haben. Die Männer hätten hoch entwickelte Computerhacker-Technologie verwendet, um Sicherheitssysteme zu knacken und dabei große Mengen Daten zu sammeln, teilte das US-Justizministerium mit. Die Verdächtigen - darunter US-Bürger, Ukrainer und Chinesen - seien vor Gerichten in drei US-Bundesstaaten angeklagt.

Die Datendiebe verkauften den Angaben zufolge die Kreditkartennummern für Millionenbeträge. Die Käufer aus aller Welt hätten die Daten dann auf leere Kreditkarten geladen und damit an Automaten große Geldbeträge abgehoben. Die Angeklagten hätten sich Zugang zu drahtlosen Internet-Verbindungen von mindestens neun großen US-Einzelhändlern verschafft, um an die Nummern zu gelangen.

Nach den Worten von US-Justizminister Michael Mukasey operierten die Männer von verschiedenen Ländern aus. "Durch das weltumspannende Internet können Kriminelle von praktisch überall auf der Erde aus aktiv werden, um persönliche Informationen unserer Bürger zu stehlen", sagte er.

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