Panzerunglück auf der Elbe400 Soldaten suchen Fahrer
Mehr als 400 Soldaten und Polizisten suchen bislang vergeblich nach dem Soldaten, der seit dem Panzerunglück in der Elbe in Sachsen-Anhalt vermisst wird.
Mehr als 400 Soldaten und Polizisten haben bislang vergeblich nach dem Soldaten gesucht, der seit dem Panzerunglück am Montagabend in der Elbe in Sachsen-Anhalt vermisst wird. Nach Angaben der Polizeidirektion Stendal gab es keine Spur von dem 23 Jahre alten Obergefreiten. Er hatte den Kampfpanzer vom Typ Leopard II gefahren, der vermutlich wegen eines Fahrfehlers bei Storkau in die Elbe rutschte.
Bei der Suche am Freitag setzte allein die Bundeswehr rund 400 Soldaten ein, hinzu kamen Bereitschaftspolizisten. Auch Polizeiboote und Spürhunde waren im Einsatz. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Panzerfahrer bei dem Unglück ums Leben kam. Drei Kameraden des 23-Jährigen hatten sich retten können.
Der Panzer war nach einer aufwendigen Bergung aus der Elbe gezogen worden. Der Fahrer war wider Erwarten aber nicht an Bord des mehr als 60 Tonnen schweren Gefährts. Die Panzereinheit hat ihren Sitz in Augustdorf in Nordrhein-Westfalen und war für eine Übung nach Sachsen-Anhalt gekommen.