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Sonntag, 27. April 2008

Gefahr auf den Gleisen: Bahnunfälle mit Tieren

Bahnunfälle mit Tieren kommen immer wieder vor. Hier einige Fälle der vergangenen Jahre:

September 2006: In der Nähe der niedersächsischen Gemeinde Echem überfährt eine Regionalbahn eine Schafherde. Dabei kommen 25 Tiere ums Leben. Die Schafe waren zuvor wegen eines defekten Elektrozaunes von einer Weide entkommen.

August 2006: Ein Regionalexpress rast bei Weikersheim (Baden- Württemberg) auf einer Brücke in eine Schafherde. Etwa 250 Tiere werden getötet. Menschen werden nicht verletzt. Der Schäfer hatte die Herde über die etwa 150 Meter lange Brücke über die Tauber getrieben.

Juli 2004: Auf der Strecke Braunschweig-Helmstedt fährt ein Zug in eine Rotte Wildschweine. Menschen werden nicht verletzt, bis auf den Lokführer war die Nahverkehrsbahn leer.

August 2003: Ein Güterzug rast bei Gemünden (Bayern) in eine Kuhherde. 25 Tiere werden getötet. Der Lok-Fahrer erleidet einen Schock. Durch die Wucht des Zusammenpralls springt eine Achse des Triebwagens aus den Gleisen.

Juni 2002: Gleich zwei Züge erfassen bei Elm (Hessen) eine Herde mit 35 Schafen. Dabei werden 18 Tiere getötet. Menschen kommen nicht zu Schaden. Die Schafe kamen von einer Weide in der Nähe der Gleise.

Quelle: dpa

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