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Sonntag, 12. Juli 2009

"Dolchstoß in den Rücken": Banderas klagt über Krise

Banderas fällt es inzwischen schwerer, Geld für Filme aufzutreiben.

Banderas fällt es inzwischen schwerer, Geld für Filme aufzutreiben.
(Foto: REUTERS)

"Die Krise hat uns überrascht und uns einen Dolchstoß in den Rücken versetzt", sagte der spanische Schauspieler und Filmemacher am Samstagabend beim Filmfestival im tschechischen Karlovy Vary, wo er den unter seiner Regie entstandenen Film "El camino de los ingleses" ("Der Weg der Engländer") vorstellte. Es sei nun sehr schwierig, "auch nur einen Penny" von den Banken für die Umsetzung eines Filmprojekts zu bekommen. Noch härter als die großen Studios in Hollywood treffe dies das europäische Kino, sagte Banderas, der in seiner Heimatstadt Malaga eine eigene Produktionsfirma betreibt.

Für sein nächstes Filmprojekt versucht Banderas nun, in arabischen Staaten Geld aufzutreiben. Die Aussichten sind gut, schließlich soll der Streifen die Geschichte des letzten arabischen Königs erzählen, der im neunten Jahrhundert lebte. Er wolle den Film auf Arabisch drehen und mit Arabern zusammenarbeiten, erzählte Banderas. Mit dem Film, zu dem er selbst das Drehbuch schrieb, will der 49-Jährige sich einmal mehr von Klischees befreien. In Hollywood seien Schauspieler "das ein oder das andere, du bist ein 'Latin Lover', sie haben Schubladen, in die sie dich stecken, aber ich mache was anderes", sagte Banderas.

AFP

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