"Spezieller Geschmack"Böse Überraschung in Rumfass
Das Naschen aus einem fremden Rumfass wird einigen Handwerkern aus Ungarn sicher in unangenehmer Erinnerung bleiben.
Das Naschen aus einem fremden Rumfass wird einigen Handwerkern aus Ungarn wohl in unangenehmer Erinnerung bleiben.
Nachdem die Männer während der Renovierung eines alten Hauses in Szeged in Südungarn mehrmals das dort stehende 300-Liter-Fass angezapft hatten, wollten sie wissen, weshalb es so schwer ist, berichtete ein ungarisches Polizei-Magazin auf seiner Internet-Seite. Beim Öffnen des Deckels sei ihnen dann die nackte, vom Alkohol konservierte Leiche eines Mannes entgegen gefallen. Erst da sei den Handwerkern gewahr geworden, dass der Rum aus dem Fass von Anfang an einen "speziellen Geschmack" gehabt habe.
Bei der Untersuchung des Falls kam dem Bericht zufolge heraus, dass es sich um die Leiche eines vor 20 Jahren in Jamaika verstorbenen Mannes handelte. Die Leiche sei damals von dessen Ehefrau in dem Rum-Fass nach Ungarn eingeschmuggelt worden. Die Frau habe sich die Kosten und die aufwändigen Formalitäten einer Überführung sparen wollen, hieß es. Sie sei später verstorben, die Leiche aber noch immer in dem Fass gewesen. Inzwischen sei der Tote in einem anständigen Grab beerdigt worden.