Islamisches Zentrum am Ground ZeroBusaktion gegen Moscheebau
Nur 100 Meter von Ground Zero soll ein islamisches Zentrum entstehen. Kritiker starten eine Busaktion mit drastischen Bildern, um den Bau zu verhindern.
Mit drastischen Bildern auf New Yorker Bussen wollen Kritiker einen Moscheebau in der Nähe des zerstörten World Trade Center verhindern. Das 2001 von islamistischen Terroristen zerstörte World Trade Center steht auf den Plakaten in Flammen, das zweite Flugzeug ist unmittelbar vor dem Crash mit dem Turm. Auf der anderen Seite ist die geplante "Mega-Moschee" skizziert, mit dem Schriftzug "Warum dort?" in Großbuchstaben dazwischen.
Nach Angaben des Lokalsenders "NY1" hatte eine Initiative aus dem Bundesstaat New Hampshire die Verkehrsbetriebe verklagt, ihre Bilder zu plakatieren. Anfang August hatte die Stadt die letzte Hürde für das umstrittene Moschee-Projekt beseitigt. Nur gut 100 Meter von Ground Zero entfernt, wo am 11. September 2001 fast 3000 Menschen starben, soll für 100 Millionen Dollar (76 Millionen Euro) ein 15-stöckiges islamisches Zentrum entstehen. Die Planer beteuern, das Haus werde zwar ein muslimisches sein, solle aber allen Religionen offenstehen.