Freitag, 07. September 2007
Sprachschwierigkeiten: Bushs A und O
US-Präsident George W. Bush hat in Sydney das "A" mit dem "O" verwechselt und damit aus den Pazifikanrainerstaaten Ölexporteure gemacht. Anstatt sich beim australischen Premierminister John Howard für die Ausrichtung des APEC-Gipfels der Pazifikländer zu bedanken, sprach Bush von der OPEC, der Organisation Erdöl exportierender Länder. Er korrigierte sich bei der Rede vor Geschäftsleuten nach einer kurzen Pause, und das Publikum lachte.
Bush schien an seinem dritten Tag in Australien nicht voll auf der Höhe zu sein. Ein paar Minuten vorher hatte er schon Probleme mit Österreich und Australien, die sich auf Englisch ähnlich anhören: Austria und Australia. Er sprach von einem Besuch des australischen Premierministers im Irak, um die "österreichischen" (austrian) Truppen dort zu besuchen - gemeint waren natürlich die australischen (australian) Soldaten.
Falscher Bin Laden unterwegs
Freiwillig für Komik sorgte beim APEC-Treffen ein als Terrorchef Osama bin Laden verkleideter Schauspieler, allerdings nicht bei der Polizei. Die Beamten reagierten sauer, als Mitglieder einer Fernseh-Comedy-Show mit dem falschen Bin Laden in einem Fahrzeugkonvoi unter kanadischer Flagge bis vor das Hotel fuhren, in dem US-Präsident George W. Bush an diesem Wochenende beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs der Pazifik-Anrainerstaaten wohnen wird. Erst dort flog der Schwindel auf.
Die Polizei zeigte wenig Humor und nahm die Komiker fest. "Ich ärgere mich darüber", sagte der stellvertretende Polizeichef Dave Owens. "Wir haben hier 21 Staatschefs aus aller Welt, und während ich wie jeder andere Mensch einen guten Witz verstehe, war dies gar nicht lustig." Für den Gipfel in Sydney sind fast 4.500 Polizisten im Einsatz.
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