Samstag, 30. Oktober 2010
Ein Hafen für Außerirdische: Denver will die "UFO-Kommission"
Was soll man anstellen mit diversen "Hinweisen" auf Außerirdische oder fliegende Untertassen? Über diese wichtige Frage können jetzt die Einwohner Denvers abstimmen. Stimmen sie mit Ja bekommt die Stadt im US-Staat Colorado eine "Kommission für außerirdische Angelegenheiten".
"X-perimenta" 2009 in Kiel: Ein raketengetriebenes "UFO" steigt vor der Sparkassen-Arena in den Himmel.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Wenn eines Tages Außerirdische auf der Erde landen sollten, könnte die Stadt Denver im US-Staat Colorado bestens vorbereitet sein. Bei einem Volksentscheid am kommenden Dienstag stimmen die Einwohner darüber ab, ob in ihrer Stadt eine "Kommission für außerirdische Angelegenheiten" gegründet wird. Das berichtet das "Wall Street Journal". Am Rande der Kongresswahlen am kommenden Dienstag stehen in den gesamten USA rund 160 Volksentscheide an.
Erst im vergangenen Jahr hat das Londoner Verteidigungsministerium der zentralen Ufo-Meldestelle Großbritanniens den Stecker gezogen. Ein halbes Jahrhundert lang hatten die Ufo-Ermittler nach Ministeriumsangaben 11.000 Berichte über seltsame Himmelsobjekte gesammelt. Zum Ende stellten die Experten nun fest: "Das Verteidigungsministerium hat keine Meinung über die Existenz oder das Leben von Außerirdischen. Jedoch gab es in mehr als 50 Jahren nach keinem Ufo-Bericht einen Beweis auf eine mögliche Bedrohung für das Vereinigte Königreich." Der letzte verbliebene Mitarbeiter war in eine andere Abteilung versetzt und die Hotline abgeschaltet worden. Dadurch spart das Ministerium jedes Jahr rund 50.000 Euro.
dpa
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