Panorama

Möhrentrester für die KüheDöner mit Tierfutter angereichert

14.09.2012, 23:14 Uhr
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Das Tierfutter wurde vor allem bei der Herstellung von Hackfleisch-Dönerspießen verwendet. (Foto: picture alliance / dpa)

Die Meldungen um vergammeltes Fleisch in Dönern machten in den letzten Jahren die Runde. Jetzt ist ruchbar geworden, dass ein baden-württembergischer Döner-Hersteller Tierfutter unter seine Fleischspieße gemischt haben soll.

Ein baden-württembergischer Döner-Hersteller hat in seine Fleischspieße monatelang Tierfutter untergemischt. "Fälschlicherweise" sei bei der Herstellung verschiedener Fleischzubereitungen, insbesondere bei Hackfleisch-Dönerspießen, Möhrentrester verwendet worden, teilte das Göppinger Unternehmen mit, dessen Mitteilung das baden-württembergische Verbraucherschutzministerium verbreitete. Die damit hergestellten Lebensmittel seien "nicht zum menschlichen Verzehr geeignet", eine Gesundheitsgefahr bestehe jedoch nicht.

Bei Möhrentrester handelt es sich um den Pressrückstand aus der Herstellung von Karottensaft. Er wird vor allem an Kühe, aber beispielsweise auch an Pferde und Esel verfüttert. Vom 3. Mai dieses Jahres bis zuletzt habe das Unternehmen das Tierfutter in seine Waren gemischt. Betroffen sind demnach Einzelhändler und Imbiss-Betriebe in zahlreichen Landkreisen und Städten Baden-Württembergs.

Quelle: ntv.de, AFP