Freitag, 08. Februar 2008
US-Gericht entscheidet: Elektrischer Stuhl verboten
Das höchste Gericht des US-Bundesstaates Nebraska hat Hinrichtungen mit dem elektrischen Stuhl für verfassungswidrig erklärt. Es gebe Beweise, dass viele Verurteilte starke Schmerzen verspürten und qualvoll leiden müssten, erklärte das Gericht. Der elektrische Stuhl sei somit eine "grausame und ungewöhnliche" Strafe, wie sie nach der Verfassung verboten sei. Die Hinrichtung des Klägers, eines wegen Mordes verurteilten 35-Jährigen, könne daher nicht angesetzt werden, bis die Behörden eine verfassungsgemäße Hinrichtungsmethode eingeführt hätten, entschied das Gericht.
In Nebraska werden Hinrichtungen ausschließlich mit dem elektrischen Stuhl vollstreckt. Es ist der einzige Bundesstaat, der diese Methode anwendet. Über 30 weitere Bundesstaaten sowie die Bundesregierung vollstrecken die Todesstrafe mit der Giftspritze. Seit das oberste Gericht der USA im September eine Klage gegen diese Hinrichtungsmethode angenommen hat, wurde die Vollstreckung der Todesstrafe jedoch landesweit faktisch gestoppt.
Bilderserien zur Nachricht
Panorama
-
"Das ist alles nur traurig, traurig, traurig"
Kollegen erinnern an Houston
-
Japanischer Kaiser am Herzen erkrankt
Akihito bekommt einen Bypass
-
Superstar, Legende, Queen of Pop
Keine war wie Whitney Houston
-
We will aways love her
Whitney Houston gestorben
-
We will aways love her
Whitney Houston ist tot
-
Zwei Tote
Flugzeug stürzt ab
-
Falsche Tochter schöpft Verdacht
Entführung fliegt nach Jahren auf
-
Messie-Wohnung in Berlin-Neukölln
Entrümpler finden Gebeine
-
Havarie der "Costa Concordia"
Ermittler untersuchen Video
-
Von eisig und trocken zu kalt und nass
Auf Eiseskälte folgt gefährliche Glätte
-
Angeschossene Kongressabgeordnete
Kriegsschiff nach Giffords benannt
-
"Das hier ist meine Kaliber .45"
Mann "erschießt" Computer


