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Sonntag, 09. Mai 2010

Offenbar nur geringe Schäden: Erdbeben erschüttert Sumatra

Vor der indonesischen Insel Sumatra ereignet sich ein starkes Erdbeben. Für die Küsten im Umkreis des Epizentrums besteht Tsunami-Gefahr.
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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat Indonesien erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte ereigneten sich die Erdstöße etwa 220 Kilometer südöstlich der Provinzhauptstadt Banda Aceh auf der Insel Sumatra unter dem Meeresboden. Berichte über Verletzte und Schäden lagen zunächst nicht vor. Die indonesischen Behörden gaben eine örtliche Tsunami-Warnung heraus.

Der Erdbebenherd lag mit mehr als 60 Kilometern unter dem Meeresboden relativ tief. Je tiefer der Herd desto geringer die Schäden an der Oberfläche.

Vor der Küste von Banda Aceh lag auch das Epizentrum des Bebens, das Weihnachten 2004 verheerende Verwüstungen anrichtete. 230.000 Menschen kamen damals bei dem Tsunami rund um den Indischen Ozean ums Leben, allein 170.000 auf Sumatra. Das Beben hatte eine Stärke von mehr als neun.

dpa/AFP/rts

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