Erschütterungen bis MarokkoErdbeben in Portugal und Spanien
Ein Erdbeben der Stärke 6,2 erschüttert Portugal und Teile Spaniens. Berichte über Schäden liegen bislang nicht vor.
Ein starkes Erdbeben hat am frühen Morgen Portugal und Teile Spaniens erschüttert. Nach Angaben des Geographischen Instituts im spanischen Huelva hatten die Erdstöße die Stärke 6,2. Das Zentrum lag im Atlantik südwestlich der portugiesischen Stadt Faro. Verletzte oder Schäden wurden bislang nicht gemeldet. Inzwischen gab es mehrere leichte Nachbeben.
Auch an der marokkanischen Küste bebte in den frühen Morgenstunden die Erde. Wie der marokkanische Zivilschutz berichtete, war das Beben mehrere Sekunden lang in den Küstenstädten Tanger, Rabat und Casablanca zu spüren.
Keine Schäden bekannt
Nach spanischen Medienberichten gingen bei den Rettungsdiensten in der Provinz Andalusien zahlreiche Anrufe von besorgten Bewohnern ein. "Die meisten aber meldeten sich, um sich über Einzelheiten zu erkundigen und nicht, um Schäden zu melden", berichtete die Zeitung "El Pais". Das erste Beben wurde um 2.37 Uhr registriert.
Andere Medien erinnerten an ein Beben der Stärke 5,3 vor genau 20 Jahren, das im Westen Andalusiens die Menschen aufschreckte und einige Schäden verursachte.