Ein Tier totGrindwale sind verschwunden
Das Schicksal der vor der schottischen Küste gesichteten Grindwale ist unklar. Tierschützer erklären, von den Meeressäugern gäbe es derzeit keine Spur. Ein Tier ist mittlerweile verendet.
Tierschützer rätseln um das Schicksal von 60 bis 70 Grindwalen vor Schottland. Die Wale waren zunächst in den Meerwassersee Loch Carnan an der schottischen Westküste gelangt, wo sie zu stranden drohten. Nun entschwanden sie vor den Augen der Tierschützer, die sich die Rettung der Gruppe auf die Fahnen geschrieben hat. "Wir wissen nicht, wo die Tiere sind", sagte Dave Jarvis von der Tierschutzorganisation BDMLR. Ein Tier sei inzwischen verendet. Der Kadaver werde auf die Todesursache hin untersucht.
Die Meeressäuger waren an der felsigen und zerklüfteten schottischen Küste entlang geschwommen und schließlich in den Loch Carnan geraten. Vergangene Woche waren bei einigen aus der Gruppe von 60 bis 70 Grindwalen Kopfverletzungen festgestellt worden. Tierschützer hatten vermutetet, dass sich einige Wale zum Sterben an den Strand schleppen wollten und die anderen gefolgt waren.